Durch meine Brille: Toyota C-HR

Veröffentlicht am: 15. Mai 2026Von

Ich erlebe hautnah drei völlig verschiedene Auto-Philosophien: mein treuer schwedischer Begleiter (Volvo V40, Diesel), Hybrid-Fahrzeuge und Elektroautos. Interessant und wichtig, die neuen „Highperformer“ aus China, z.B. der BYD Atto 2 Boost. Bei diesem Fahrbericht bleiben im Hause Toyota und auch in der Rubrik Hybrid-Autos.

Moderne Hybrid-Fahrzeuge

Lisa van Zoest

Lisa van Zoest

Ich muss gestehen, so langsam gewöhne mich nicht nur an die E- Mobilität, sondern auch an die moderne Hybrid- Variante und es macht wirklich sehr viel Spaß und – vor allem sind sie sparsam.

Diesmal durfte ich den Toyota C-HR testen und ich sag mal so, diesmal wurde nicht auf Effizienz geachtet.

Sport-Modus an und ab aufs Gas

Die Frage war: „Wie willst du diesmal fahren? Mal ein bisschen schneller und im Sport Modus oder wollen wir wieder Zahlen vergleichen?“ Die Antwort war klar, ich wollte wissen, was in dem Fahrzeug steckt und ich kann sagen, enttäuscht wurde ich keineswegs.

Ich hatte nicht nur Spaß beim Fahren, sondern wurde auch positiv vom Verbrauch überrascht, denn trotz der dynamischen Fahrweise lag ich am Ende unter 5 Liter. Das schafft mein Diesel mit ähnlicher Fahrweise leider nicht.

Es ist cool zu sehen, dass man den Toyota sportlich bewegen kann und er immer noch deutlich effizienter fährt, als ein Verbrenner ohne Hybrid (s.a. Hybrid – Drei Optionen). Natürlich wissen wir, wer mit Hybriden oder Elektroautos schnell fährt, muss auch schneller bzw. häufiger an die Tank- bzw. Ladesäule. Aber in diesem Test wollte ich zeigen, dass der Hybrid hier viel verzeiht.

Toyota C-HR Hybrid

Schaltwagenfeeling im Flachland

Toyota C-HR Hybrid

Wie schon beim letzten Mal, beim Toyota Aygo X, ist mir die Stufe „B“ auf dem Schaltknüppel aufgefallen. Die Funktion kann man als Motorbremse für Bergabfahren benutzen und da haben wir ja im Emsland nicht so viel von. Aber für mich ist es ein Komfort-Feature geworden und es ist cool, damit „rumzuhantieren“. Es fühlt sich so an, als würde man einfach einen Gang runterschalten, so wie in einem Schaltwagen. Man merkt die Verzögerung und weiß, dass wir damit Energie zurückgewinnen können.

Fazit und Ausblick

Wie man lesen kann, hat mich das Auto sehr überzeugt. Nicht nur das moderne Design, sondern auch die Technik. Ich freue mich auf die nächsten Testfahrten, die kommen werden. Nach dem Volkswagen Hybrid, geht es elektrisch mit zwei Stellantis Fahrzeugen weiter.

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Fotos © 2026 Redaktionsbüro Kebschull

Der „alte“ Toyota C-HR Hybrdi 2024