Durch meine Brille: Toyota Aygo X GR Sport Hybrid 

Veröffentlicht am: 22. April 2026Von

Nach dem Elektrofahrzeug BYD Atto 2 Boost, geht es jetzt schon eher um mein Spezialgebiet. Ein Verbrennungsmotor in Kombination mit einem Elektromotor. 

Auto, nicht nur für Borussia Dortmund Fans

Lisa van Zoest

Eine neue Testfahrt durfte ich mit dem Toyota Aygo X GR Sport Hybrid erleben. Der kleine Flitzer fällt mit seinem schwarz gelben (Mustard Yellow Metallic/ Black) Design im grauen Stadtverkehr sofort auf und ist nochmal ein besonderer Eyecatcher für alle Borussia Dortmund Fans. 

Man lernt nie aus 

Ein Auto mit einem Verbrennungsmotor muss man an der Zapfsäule tanken, aber wie ist es, wenn noch ein zusätzlicher Elektromotor vorhanden ist? 

Mein Großvater erklärte mir, dass es drei Arten von Hybrid Autos gibt. Einmal die Plug-in-Hybride, die eine größere Batterie haben und extern aufgeladen werden. Während Hybride, wie dieses Fahrzeug, die eine kleine Batterie haben, während der Fahrt laden (durch Rekuperation), um den Verbrenner durch den eAntrieb zu unterstützen. Dann gibt es noch die Mild-Hybride (s.a. Hybrid – Drei Optionen).

Beim leichten abbremsen rekuperiert das Auto, kinetische Engerie (Bewegungsenegie) wird nicht sinnlos über die Bremsscheiben in Wärme umgewandelt, sondern der Motor wird zum Generator und speichert die Energie in der Batterie.

Wichtig daher, möglichst viel Energie zu speichern. Deshalb bietet Toyota neben den Stufen „P, D, N“ eine weitere an (B), die ich sehr interessant finde. Wenn man gezielt abbremsen (verzögern) möchte, wie zum Beispiel vor einem Kreisverkehr oder beim Wechsel der Geschwindigkeit, kann man den Schalthebel auf „B“ stellen. Dieser Modus verstärkt die Rekuperation und nutzt die Bewegungsenergie noch effizienter aus.

Toyota Aygo X GR Sport Hybrid

Besser als der Chef? 

Toyota Aygo X GR Sport Hybrid

Das gesagte, wurde sofort in die Tat umgesetzt. Ich wollte sparsam fahren und habe somit, die oben genannte Funktion häufig angewendet. Das Ergebnis konnte sich bei der Hälfte der Teststrecke schon sehen lassen, auf dem Bildschirm stand ein Verbrauch von 3,5 l/100km. Mein Großvater kommentierte dies mit einem Lächeln: „Nicht, dass du noch besser fährst, als der Chef.“

Am Ende rollte ich mit einem Verbrauch von 3,9l/100km auf die Einfahrt und somit war der Profi nur 0,4 l/100 km besser als ich. Eine Differenz, die sich auf jeden Fall sehen lassen kann.  

Was steckt im Flitzer? 

Nach dem Fahrspaß, steht die Frage im Raum zu welchem Preis man den „BVB“- Flitzer bekommt und welche Leistung er erbringt. Der Einstieg beginnt als Toyota Aygo X Pure bei 21.990 Euro, während das Presseauto bei 28.980 Euro liegt. 

Dafür bekommt man Leistungstechnisch ein spannendes Paket. Der Verbrennungsmotor des Toyota Aygo GR Sport leistet 68 kW und somit 93 PS, doch im Zusammenspiel mit dem Elektromotor kommt man auf eine Systemleistung von 85kW (116 PS). Perfekt für die Stadt und um auf Landstraßen flott unterwegs zu sein. Aber wie unsere Testfahrten zeigen, auch extrem sparsam.

Toyota Aygo X GR Sport Hybrid

Fazit

Toyota Aygo X GR Sport Hybrid

Der Toyota Aygo X ist aber mehr als ein City-Flitzer wie unser Redaktionsbüro auf der Fahrt zum Gardasee 2024 eindrucksvoll bewiesen hat (Testverbrauch nach 2.345 km, ca. 80 km/h, ca. 4,9 l/100 km). Was bislang leider viele Autofahrer bezweifeln: Auch mit einem Elektroauto kommt man sehr entspannt zum Gardasee. Das Fahrzeug ein LEXUS RX 300e (Testverbrauch nach 3.205 km, ca. 69 km/h, ca. 15,8 kWh/100 km).

Ausblick

Wir bleiben im Hause Toyota. Mit dem Toyota C-HR – 2,0 l Hybrid 4×2 Lounge CVT, steigen wir gleich zwei Klassen auf. Der C-HR startet bei 33.990 Euro. Weiter geht es mit dem VW Tayron Elegance 1.5 TSI eHybrid. Vielleicht machen wir noch eine Spritztour mit dem BYD Dolphin Surf, der bis Ende Juni 2026 mit sattem Rabatt angeboten wird. Im Juni dann gleich zwei elektrische Fahrzeuge von Stellantis. Welche? Bleibt erst einmal ein Geheimnis.

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Fotos © 2026 Redaktionsbüro Kebschull

Toyota Aygo X GR Sport Hybrid