Durch meine Brille: BYD Atto 3 EVO
Es stand wieder eine mir bereits bekannte Marke auf der Hofeinfahrt. Der von außen schwarze BYD Atto 3 EVO, durfte mich diesmal über die Straßen des Emslands begleiten.
Der richtige Ton im Innenraum

Lisa van Zoest
Von außen schlicht und kompakt, und das in fünf weiteren Farben, die man sich aussuchen kann. Aber genau das macht das Fahrzeug so interessant, denn es ist handlich in der Stadt und gleichzeitig ein Raumwunder.
Das dezente Auftreten von außen wurde nicht in das Innere mit aufgenommen. Eine kreative und wohl möglich auch musikalische Person hatte hier ihre Finger mit im Spiel.
An den Türen finden sich Gummibänder wieder, die optisch wie dicke Gitarrensaiten wirken und beim Zupfen sogar Töne erzeugen. Für mich, die außergewöhnliche Dinge mag und für meinen Großvater, der selber gerne mal auf seiner eigenen Gitarre spielt, natürlich ein Hingucker.
Auch wenn es im ersten Moment wie ein verspieltes Detail wirkt, dienen sie in erster Linie als Stauraum. Cool finde ich es dennoch.
Sesam öffne dich…
Ein weiterer Eyecatcher war der Türöffner. Statt herkömmlichen Griffen, zieht man einen rundlichen Knauf stilvoll nach hinten.
Im Zentrum steht das gewohnte große Touchdisplay, ergänzend mit dem kleinen Display über dem Lenkrad mit den wichtigen Fahrdaten. Ebenfalls befinden sich in der Mittelkonsole zwei kabellose Ladeschalen, die ich vor allem als Fahrer immer als sehr hilfreich ansehe, da das Handy seinen eigenen Platz hat und ich es auf der Fahrt sowieso nicht benötige.

BYD Atto 3 Evo
Elektropower trifft auf Praxistauglichkeit

BYD Atto 3 Evo
Auch während der Fahrt gibt es nichts zu meckern. Der BYD Atto hat einen Allradantrieb (AWD) über zwei Elektromotoren und verfügt über eine Systemleistung von 330 kW (449 PS), somit schießt er innerhalb von 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. So kommt der kompakte SUV im Handumdrehen zum Sportwagen-Niveau.
Unsere gefahrene Testdistanz von 1.418 km zeigt, dass wir bei einem gemessenen Durchschnittsverbrauch bei 19,7 kWh/100 km lagen. Für ein AWD Fahrzeug in dieser Leistungsklasse, ein solider und praxisnaher Wert.
Beim Laden an der AC-Ladesäule oder an der Wallbox zuhause lädt der BYD gewohnt 11 kW, an einer DC-Ladestation kann der Akku bis zu 220 kW Ladeleistung ziehen. Dadurch lässt sich die Batterie in ca. 25 Minuten von 10 auf 80% aufladen.
Fazit
Wiedermal hat mich auch dieser BYD überzeugt. In Erinnerung bleibt natürlich, das super Design im Innenraum, welches ich vorher noch in keinem Auto so gesehen habe, sowie die tolle Fahrdynamik. Wie blitzschnell der SUV davon fahren kann, ist absolut beeindruckend.
Das Fahrzeug zeigt gut, wie gelungen ein außergewöhnliches Design mit guter Performance im Alltag funktioniert.
Ausblick
Ich freue mich auf meinen nächsten Aufenthalt im Emsland, denn da wird der 7-Sitzer BYD Tang genauer unter die Lupe genommen. Danach freuen wir uns auf den VW ID.3 NEO.
Linktipps
- Durch meine Brille: XPeng G9
- Fahrbericht – BYD Atto 3 Evo
- Durch meine Brille: BYD Atto 2 Boost
Fotos © Redaktionsbüro Kebschull

BYD Atto 3 Evo mit KI







































































































































































































































































































