MG 9333 Porsche Cayenne 2013 640

2013 – Porsche Cayenne S Diesel

Veröffentlicht am: 25. November 2013Von
 MG 9333 Porsche Cayenne 2013 640

| Cayenne S Diesel |

Diese Jahr ist ein Porsche-Jahr für den blog.autoplenum.de und für auto-online-magazin.de. Nach dem Porsche Boxster S, dem Cayman folgt nun der Porsche Cayenne S Diesel mit 382 PS und 850 Nm Drehmoment. Ob Rudolf Diesel sich hat träumen lassen, dass sein Motor mal einen Porsche in nur 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h Beschleunigt. Am 06. Dezember wird dieser Traumwagen auf unserer Einfahrt stehen.

Neues Diesel-Topmodell mit Biturbo-V8: Kraft mal Vier

  • Kraft und intelligenter Allradantrieb gehen im neuen Porsche Cayenne S Diesel eine Verbindung ein, die Ihresgleichen sucht: 850 Newtonmeter
  • Drehmoment und das Porsche Traction Management (PTM).
  • Erstmals setzt Porsche einen Achtzylinder-Dieselmotor ein, der sich in volle Art und Weise maximale Sportlichkeit bei möglichst hoher Effizienz.

Der neue V8-Motor

die gewaltige Antriebskraft situationsgerecht, präzise und gezielt auf alle vier Räder und setzt sie so in Zusammenarbeit mit dem Cayenne-Fahrwerk unübertroffen effektiv in Vortrieb und Dynamik um.

Mit dem optionalen Porsche Torque Vectoring (PTV Plus) lässt sich dabei  die Motorleistung noch sportlicher umsetzen.  Die Kenndaten des neuen Diesel-Topmodells:  Cayenne S Diesel 4,2-Liter-Biturbo-V8-Motor mit 382 PS (281 kW); Achtgang-Tiptronic S; Porsche Traction Management (PTM) mit aktivem Allradantrieb; Beschleunigung 0 – 100 km/h in 5,7 Sekunden;

  • Höchstgeschwindigkeit 252 km/h; NEFZ-Verbrauch 8,3 l/100 km; CO2-Ausstoß 218 g/km.

Der Cayenne S Diesel bietet ein Fahrerlebnis, das Porsche-typisch und dennoch neuartig ist. Er ist emotional wie ein Sportwagen, sowohl was seine Fahrdynamik, als auch was seinen Sound betrifft. Laufruhe und Klang des Achtzylinders erreichen ein Niveau, das den Eigenschaften der bisherigen Porsche-V8-Motoren entspricht. Bewahrt hat er sich dagegen die prinzipbedingte Wirtschaftlichkeit, was den Cayenne S Diesel zu einem idealen und komfortablen Reisefahrzeug für Langstrecken macht: Mit einer Füllung des auf Wunsch lieferbaren 100-Liter-Tanks beträgt die Reichweite bei NEFZ-Verbrauch rund 1.200 Kilometer.

Seinen ganz besonderen Charakter erhält der Cayenne S Diesel durch den aktiven Allradantrieb PTM. In ihm steckt die geballte Porsche-Kompetenz in der Allrad-Technologie. Durch den direkten Hinterachsantrieb entspricht sein Fahrverhalten dem eines Hecktrieblers – mit allen Vorteilen für Handling und Präzision. Bei sportlich-dynamischer Fahrweise entfaltet der zusätzliche, präzise auf die Fahrsituation angepasste Einsatz des Vorderradantriebes seine Wirkung und steigert Stabilität und Traktion.

Diese situationsgerechte Intelligenz des PTM verleiht dem Cayenne S Diesel auch in den klassischen Geländewagen-Eigenschaften herausragende Fähigkeiten. Auf Oberflächen mit wenig Grip – beispielsweise Schnee, Schlamm oder feuchtes Gras – lässt das PTM in Zusammenarbeit mit dem Porsche Stability Management (PSM) mit dem an jedem einzelnen Rad höchstens so viel Antriebsmoment zu, wie es ohne Haftungsverlust übertragen kann. Mit seinem souverän kraftvollen Motor ist der Cayenne S Diesel dadurch auch die Idealbesetzung, wenn es um Ziehen und Manövrieren von Boots- oder Pferdetrailern auf schwierigem Terrain geht.

Selbst bei voller Ausnutzung der maximalen Zuglast von 3,5 Tonnen hat der Cayenne S Diesel in allen Lebenslagen genügend Kraftreserven. Das neue Top-Dieselmodell ist auch äußerlich ein Cayenne S ohne Abstriche und trägt die typischen Merkmale der Achtzylinder-Varianten. So betonen die schwarzen Lamellen am Bug die offenen Lufteinlässe. Zusammen mit den silberfarbenen Bremssätteln wird der sportliche Charakter des neuen Familienmitglieds unterstrichen. Wie beim Cayenne Diesel deuten “diesel”-Schriftzüge vorn auf beiden Kotflügeln auf das Arbeitsverfahren des V8-Motors hin. Die Typbezeichnung auf dem Heck weist ihn als Cayenne S aus. Das serienmäßige Cayenne S III-Rad sorgt für einen optischen Akzent und ermöglicht sowohl On- als auch Offroad eine hohe Fahr-Performance.

Motor und Getriebe

  • Der stärkste Diesel-Porsche aller Zeiten ist ein Maßstab für Effizienz

Mit dem neuen Achtzylindermotor krönt Porsche nicht nur sein Diesel-Angebot, sondern übernimmt auch gleichzeitig die Spitzenposition im Marktsegment. 382 PS (281 kW) Leistung aus 4,2 Liter Hubraum und 850 Newtonmeter Drehmoment qualifizieren das neue Triebwerk zum neuen Maßstab. Dieses gewaltige Drehmoment liefert die Maschine zwischen 2000/min und 2750/min ab und schiebt damit den Cayenne S Diesel vom Start weg mit Nachdruck an. Durch Maßnahmen zur Energieeinsparung wie dem Thermomanagement, der Bordnetzrekuperation und der automatischen Start-Stopp-Funktion beschränkt sich der kombinierte Verbrauch im NEFZ auf nur 8,3 l/100 km. Porsche-Eigenschaften schlagen sich nicht nur in überlegener Kraft und Leistung nieder.

Der erste Diesel-Achtzylinder in einem Porsche ist auch ein Vorbild in Laufruhe und Klang. Ein völlig neu entwickelter Algorithmus steuert Rail-Druck, Einspritzmengen und -zeiten so, dass dieseltypische Verbrennungsmerkmale praktisch vollständig verschwunden sind: Der V8 dreht harmonisch vibrationsarm und ohne störende dieseltypische Geräuschkulisse. Ganz im Gegenteil klingt sein Bass druckvoll und tieffrequent wie man ihn von den anderen Porsche-Achtzylindern kennt.

Beeindruckende Performance: Höchster Ladedruck und Hochleistungskühler Der Diesel-Achtzylinder ist wie die Benzinmotoren von Porsche als klassischer V8 mit 90 Grad Zylinderbankwinkel aufgebaut. Der Motorblock besteht aus Grauguss, die Zylinderköpfe aus Aluminium. Die Kraftstoffversorgung der direkt in die Brennräume spritzenden, piezo – gesteuerten Injektoren führt über ein Common Rail-System, in dem bis zu 2000 bar Druck aufgebaut werden. Pro Zylinderbank sorgt je ein Abgasturbolader mit variabler Geometrie (VTG) für eine bessere Zylinderfüllung. Um die gespeicherte Energie möglichst effektiv zu nutzen, hat das Abgas beim Eintritt in die Turbine eine relativ hohe Temperatur. Die Verdichter komprimieren die Verbrennungsluft auf bis zu 2,9 bar, für Serien-Dieselmotoren weltweit ein Spitzenwert. Die dabei entstehende Wärme ist jedoch unerwünscht. Deshalb wird die Ladeluft durch die gleichen Hochleistungs-Ladeluftkühler geführt, wie sie der Cayenne Turbo besitzt.

Sie bewirken zum einen eine wesentlich stärkere Abkühlung als konventionelle Wärmetauscher, zum anderen setzen sie der Ladeluft erheblich weniger Widerstand entgegen und halten dadurch den Druckverlust sehr niedrig. Porsche Cayenne S Diesel 3 High-Tech inside: Spezielle Werkstoffe für optimale Qualität und Langlebigkeit Ladedruck und Abgastemperatur erfordern im Motor besonders hochwertige Komponenten. Porsche setzt bei dem Spitzendiesel deshalb Kolben ein, deren Muldenrand per Laserstrahl kontrolliert umgeschmolzen wird und die dadurch besonders hohen thermischen und mechanischen Belastungen standhalten. Die Auslassventile bestehen aus einer so genannten Superlegierung, die besonders hochwarmfest ist und aus dem Rennsportmotorenbau stammt.

Porsche Cayenne S Diesel mit 382 PS und 850 Nm Drehmoment

Saubere Leistung, starker Klang:

Zweiflutige Abgasanlage Viel Know How und detaillierter Aufwand stecken auch in der Abgasanlage aus zwei komplett voneinander getrennten Strängen für jede Zylinderbank, von dem jeder einen Oxidationskatalysator und einen Diesel-Partikelfilter enthält. Diese Filter sind in Dünnwandtechnik gefertigt und bieten eine besonders große Oberfläche. Dadurch wird die Regenerationsdauer verringert und der Abgasgegendruck vermindert, womit wiederum Emissionen und Kraftstoffverbrauch reduziert werden. Die Abgasanlage besteht aus Edelstahl für eine lange Lebensdauer und ist durchgängig luftspaltisoliert, um den Wärmeverlust möglichst gering zu halten. Zur Vorbehandlung der Abgase verfügt der Cayenne S Diesel über eine gekühlte Abgasrückführung in die Brennräume. Dadurch sinken die Verbrennungsspitzentemperaturen und damit die Stickoxidanteile bereits im unbehandelten Rohgas. 

Tiptronic S übersetzt Diesel-Kraft optimal

Der Cayenne S Diesel ist serienmäßig und ausschließlich mit der Tiptronic S lieferbar, dem Achtgang-Automatikgetriebe von Porsche. Aufgrund der sehr hohen Momente, die der Achtzylinder an die Schaltbox schickt, ist sie mechanisch weitgehend mit der des Cayenne Turbo identisch. Selbstverständlich ist die komplette Schaltstrategie minutiös an die Charakteristik des neuen Dieseltriebwerks angepasst. So erfolgen Hochschaltpunkte in der Regel unter – halb von 4000/min Motordrehzahl um den Drehmomentverlauf des Turbodiesels optimal auszunutzen und gleichzeitig den Verbrauch niedrig zu halten. Beim Ausrollen schaltet die Tiptronic S sehr spät zurück und trägt damit zur Effizienz bei. Beim Schalten in den siebten und achten Gang wird die Drehzahl um jeweils 20 Prozent gesenkt, was insbesondere auf langen Autobahnetappen entscheidend zum reduzierten Kraftstoffverbrauch beiträgt. Um ein optimales Startverhalten zu erzielen, erfolgt der Anfahrvorgang mit der Achtgang- Tiptronic S immer im ersten Gang. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht der Cayenne S Diesel im achten Gang.

Schalten ganz nach Wunsch des Fahrers Primär wird die neue Achtgang-Tiptronic S über den Wählhebel in der Mittelkonsole oder über die beiden Schiebetasten am Lenkrad bedient. Dank intelligenter Schaltprogramme hat der Fahrer aber auch die Möglichkeit, über Gas- und Bremspedal gezielt Einfluss auf das Schaltverhalten der Tiptronic S zu nehmen. Bei schnellen Gaspedalbewegungen werden die Schaltpunkte sofort in das Dynamikkennfeld verschoben – ganz ohne Kickdown. So wird bei rascher Gaswegnahme, zum Beispiel vor Kurven, die Schubhochschaltung unterdrückt. Zusätzlich verhindert eine Gangfixierung das Hochschalten in Kurven. Das Fahrverhalten wird stabiler und sicherer. Bei kräftigem Bremsen schaltet die Tiptronic S zügig in den niedrigeren Gang, um die Motorbremswirkung auszunutzen. Eine Bergerkennung sorgt für mehr Beschleunigungsfähigkeit bergauf und ein größeres Motorbremsmoment bergab. Wie bei den anderen Modellen kann der Fahrer eines Cayenne S Diesel zwischen den beiden Modi “Normal” und “Sport” wählen.

Innerhalb dieser Grundprogramme findet weiterhin eine adaptive Anpassung der Schaltkennlinien an die Fahrweise statt. Um bei der Aktivierung der Sporttaste sofort eine maximal sportliche Fahrweise zu ermöglichen, wechseln die Schaltkennlinien der Tiptronic S schneller in das sportlichere Kennfeld als im Normalmodus. Offroad-Abstimmung fürs Gelände Speziell für den Einsatz im Gelände verfügt die Tiptronic S über eine Offroad-Abstimmung. Wird über die zentrale Offroad-Schalterwippe auf der Mittelkonsole der Offroad-Modus 1 aktiviert, wechselt die Tiptronic S in ein an die Anforderungen im Gelände angepasstes Schaltprogramm. Dabei stehen vor allem Zugkraft und Dosierbarkeit der Leistung im Vordergrund. Für eine maximale Fahrzeugkontrolle erfolgen in der manuellen Gasse auch bei Kick – down keine automatischen Hoch- oder Rückschaltungen.

Porsche Cayenne S Diesel 5 Intelligentes Getriebekonzept hilft Kraftstoff sparen Die verbrauchsoptimierenden Maßnahmen umfassen auch das Getriebe. So ermöglicht eine eigene elektrische Ölpumpe die schnelle Reaktion der automatischen Start-Stopp-Funktion, die insbesondere im Stadtverkehr signifikant Kraftstoff einsparen hilft und die kein anderer Diesel-V8 im Marktsegment bietet. Um nach einem Kaltstart schnell die optimale Betriebstemperatur zu erreichen und dadurch die Reibung im Getriebe zu minimieren, verfügt die Tiptronic S über ein Thermomanagement.

Der Kühlkreislauf des Getriebes ist dazu über einen Wärmetauscher mit dem Motorkühlsystem verbunden. Je nach Bedarf kann dadurch ein gezielter Wärmeaustausch zwischen Motor und Getriebe stattfinden und einen weiteren Beitrag zur Verbrauchsreduktion der Cayenne-Modelle leisten. So wird der Kühlkreislauf des Getriebes bei einem Motorkaltstart beispielsweise durch das schneller aufgeheizte Motor- Kühlwasser erwärmt, um die Reibungswiderstände im Getriebe möglichst schnell abzusenken. Bei steigenden Temperaturen wird der Wärmetauscher anschließend zur Kühlung genutzt. Reicht die alleinige Kühlung über den Wärmetauscher nicht aus, so greift das System auf den im Vorderwagen installierten leistungsstarken Luft-Wärmetauscher zurück. 

Allradantrieb und Fahrwerk

Bringt alle Kraft auf den Boden: Das aktive Porsche Traction Management

Im neuen Cayenne S Diesel trifft die Kombination aus kraftvollem Achtzylinder und Achtgang-Tiptronic S mit dem aktiven Allradantrieb PTM auf einen idealen Partner. Dieses Porsche Traction Management ist auf besonders sportliche, fahrdynamisch anspruchsvolle Cayenne- Modelle zugeschnitten, da das System mit seiner breiten Spreizung der Momentenverteilung Vorteile in Fahrdynamik, Agilität und Traktions-Vorsteuerung bietet und damit den Performanceorientierten Charakter unterstreicht. Das PTM verfügt zudem über das automatische Bremsen – differenzial (ABD) zur Traktionsverbesserung, eine Antriebsschlupfregelung (ASR) zur Verbesserung der Fahrzeugstabilität sowie eine zuschaltbare Bergabfahrhilfe (Porsche Hill Control, PHC) für eine kontrollierte Abfahrt steiler Hänge.

Beim Porsche Traction Management mit aktivem Allradantrieb wird die Hinterachse direkt angetrieben. Das äußerst kompakte Verteilergetriebe des Allradantriebs ist als so genannte Hang-On-Lösung in einem eigenständigen Gehäuse untergebracht und schließt direkt an das Getriebe an. Die elektronisch über einen Elektromotor angesteuerte Lamellenkupplung regelt die Verteilung der Antriebskraft zur Vorderachse voll variabel ohne feste Grundverteilung. Erhöht sich der Schlupf an der Hinterachse, beispielsweise beim Beschleunigen, wird über einen stärkeren Eingriff der Lamellenkupplung mehr Antriebskraft nach vorne verteilt. Durch permanente Überwachung des Fahrzustands kann das System sowohl auf unterschiedliche Fahrsituationen als auch auf den Fahrerwunsch reagieren. Dies ermöglicht eine zusätzliche, auf Fahrdynamik ausgelegte Steuerung des aktiven Allradantriebs, die situativ und sogar präventiv reagieren kann, bevor unerwünschter Schlupf an einer Achse auftritt.

Ein Beispiel: Steuert der Fahrer in eine Kurve, werden die Seitenführungskräfte der gelenkten Räder durch Verringerung des Antriebsmoments an der Vorderachse erhöht und dadurch eine hohe Agilität und Querbeschleunigungmöglich. Beschleunigt der Fahrer anschließend aus der Kurve, wird das Antriebsmoment für möglichst hohe Traktion auf beide Achsen optimal verteilt.

Drei Modi fürs Gelände: Offroad-Schalterwippe Die weitreichenden Offroad-Fähigkeiten des Cayenne S Diesel lassen sich über eine zentrale Offroad-Schalterwippe in der Mittelkonsole in verschiedenen Stufen anpassen. Alle Systeme werden dann für den Offroad-Einsatz mit dem Ziel optimiert, die Traktion im Gelände zu verbessern. Im Offroad-Modus 1 werden zusätzlich zur Bergabfahrhilfe alle relevanten Systeme wie das ABS in ein traktionsorientiertes Geländeprogramm geschaltet. Ist der Cayenne S Diesel mit den Optionen Luftfederung und PASM ausgestattet, wird das Geländeniveau ein – gestellt. Über die Schalterwippe der Luftfederung ist auch die Anwahl des Sondergeländeniveaus möglich, um Böschungs- und Rampenwinkel sowie die Wattiefe noch weiter zu erhöhen. Wählt der Fahrer den Offroad-Modus 2, wird für eine bessere Traktion im schwierigen Gelände die Längskupplung zu 100 Prozent geschlossen.

Die elektronisch gesteuerte Hinterachs- Quersperre des optionalen Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus) ist in die Allradregelung eingebunden. Vollkommen automatisch sorgt sie für eine passende Kraftdosierung bei be – sonders schlechter Bodenbeschaffenheit im Gelände. Beginnt ein hinteres Rad auf rutschigem oder losem Boden durchzudrehen, stellt die Quersperre durch sensible Verteilung der Antriebskraft auf das andere Rad der Hinterachse die Traktion wieder her. Wenn die Bedingungen es erfordern, kann über einen weiteren Druck auf die Offroad-Schalterwippe der Offroad-Modus 3 gewählt und damit das Hinterachsdifferenzial voll gesperrt werden. Porsche Torque Vectoring Plus für noch mehr Agilität Der Cayenne S Diesel kann auf Wunsch mit dem neuen Porsche Torque Vectoring (PTV Plus) in Fahrdynamik und -stabilität noch weiter optimiert werden. PTV Plus arbeitet mit einer variablen Momentenverteilung an den Hinterrädern sowie einer elektronisch geregelten Hinterachs-Quersperre. Abhängig von Lenkwinkel und -geschwindigkeit, Gaspedalstellung sowie Gierrate und Geschwindigkeit, verbessert PTV Plus das Lenkverhalten und die Lenkpräzision durch gezielte Bremseingriffe an einem Hinterrad.

Genauer: Bei dynamischer Fahrweise wird mit dem Einschlagen der Lenkung das kurveninnere Hinterrad leicht abgebremst. Dadurch erhält das kurvenäußere Hinterrad eine höhere Antriebskraft und erzeugt damit einen zusätzlichen Drehimpuls in die eingeschlagene Richtung. Das Ergebnis ist ein direktes und dynamisches Einlenken in die Kurve.

Bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten erhöht PTV Plus Agilität und Lenkpräzision deutlich. Vor allem beim Herausbeschleunigen aus schnell gefahrenen Kurven und bei durchdrehenden Rädern sorgt die elektronisch geregelte Hinterachs-Quersperre zusätzlich für mehr Fahrstabilität. Auch auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen und bei Nässe und Schnee spielt das System zusammen mit dem Porsche Traction Management und dem Porsche Stability Management seine Vorteile für die Fahrstabilität aus. Im Offroad-Einsatz reduziert PTV Plus das Durchdrehen der hinteren Räder. Zudem werden die Bremseingriffe gezielt an den Offroad-Einsatz angepasst. Über die Offroad-Schalterwippe in der Mittelkonsole kann die Hinterachs-Quersperre zu 100 Prozent gesperrt werden. Angepasstes Fahrwerk für Performance und Komfort Die Fahrwerksabstimmung nahm bei der Entwicklung des Cayenne S Diesel eine zentrale Rolle ein. Um nicht nur längs- sondern auch querdynamisch auf dem hohen Niveau des Cayenne S zu überzeugen, wurde das Fahrwerk des neuen Modells an die Leistungscharakteristik und das Mehrgewicht des V8-Triebwerks angepasst. Die Vorderachse wurde mit modifizierten Federn auf das höhere Motorgewicht neu abgestimmt.

Dank dieser Maßnahmen sowie einer modellspezifischen Abstimmung ist die Fahrdynamik sowie das Eigen und Einlenkverhalten nicht vom Cayenne S zu unterscheiden. Option: PASM mit spezifischen Cayenne S Diesel-Komponenten Das Porsche Active Suspension Management (PASM) ist für den Cayenne S Diesel ebenfalls in einer speziell abgestimmten Version als Option lieferbar. Ein eigens für den starken V8-Cayenne entwickelter neuer Regelalgorithmus und neue Dämpferregler gewährleisten Porsche-typisches Fahrverhalten ohne Kompromisse. Die elektronische Verstellung des Stoßdämpfersystems regelt abhängig von Fahrbahnzustand und Fahrweise aktiv und kontinuierlich die Dämpferkraft. Zur Wahl stehen die drei Programme “Komfort”, “Normal” und “Sport”, die sich automatisch an die jeweilige Fahrsituation anpassen und für spürbar mehr Fahrstabilität und Fahrsicherheit sorgen.

Fahrwerk-Optimum: PASM plus Luftfederung Auf Wunsch ist für den Cayenne S Diesel das Porsche Active Suspension Management (PASM) auch in Kombination mit der Luftfederung erhältlich. Diese Systempartnerschaft sorgt für eine noch breitere Spreizung der drei Programme “Komfort”, “Normal” und “Sport”. Beim Langstreckeneinsatz, für den der Cayenne S Diesel prädestiniert ist, macht sich diese Kombination besonders komfortsteigernd bemerkbar. Die Luftfederbeine an Vorder- und Hinterachse sind direkt an die Karosserie angebunden, was für hohe Verwindungssteifigkeit und damit hervorragendes Fahrverhalten sorgt. Die Luftfederung ist als geschlossenes System ausgeführt, das bei Veränderung der Höhenniveaus die Luft im Hochdruckspeicher des Systems zwischenspeichert. Durch die Zwischenspeicherung wird einerseits Energie gespart, weil ein kompakter Kompressor eingesetzt werden kann, andererseits werden die sechs möglichen Höhenniveaus bei manueller oder automatischer Anwahl schnell angefahren. Souveräne Bremsanlage mit Keramik-Option Die Bremsanlage hat der Cayenne S Diesel mit dem Cayenne S gemeinsam.

Damit ist sie den harten Anforderungen, wie sie beim sportlichen Fahren auftreten, souverän gewachsen. Vorne kommen Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Festsattelbremsen und Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 360 Millimeter zum Einsatz. Hinten verzögert der Cayenne S Diesel mit Vierkolben-Aluminium-Monobloc-Festsattelbremsen und 330 Millimeter großen Scheiben. Alle Bremssättel sind silbern lackiert. Optional steht darüber hinaus auch die Keramik-Bremsanlage Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) zur Verfügung. Optisch ist die PCCB an den gelb lackierten Brems sätteln erkennbar. Das Ansprechen der Bremse erfolgt bei deutlich reduziertem Pedalkraft bedarf noch schneller und präziser. Gerade beim Abbremsen aus hohen Geschwindigkeiten bietet die PCCB eine hohe Fadingstabilität. Ein weiterer Vorteil der Keramik-Bremsanlage liegt im extrem niedrigen Gewicht der Bremsscheiben: Sie sind etwa 50 Prozent leichter als Graugussscheiben vergleichbarer Bauart und Dimensionierung. 

Vielleicht ist das auch interessant