Durch meine Brille: BYD Dolphin Surf Boost

Veröffentlicht am: 30. März 2026Von

Zurück in die Heimat und ich werde am Bahnhof von meinem Großvater abgeholt. In welchem Auto sitzt er heute? Nach kurzem umschauen, sehe ich das neon grüne (Lime Green) Fahrzeug und weiß, wo ich einsteigen muss. Als Beifahrer macht der Dolphin schon eine gute Figur, aber natürlich kitzelt es in meinen Fingern und ich muss auch selbst ans Steuer.

Mit Liebe im Detail

Lisa van Zoest

Der erste Eindruck, wenn man ein neues Auto in Augenschein nimmt, ist das Cockpit. Ich finde es bemerkenswert, wie viel Liebe ins Detail gesteckt wurde und wie geräumig der gesamte Innenraum ist.

Das Herzstück des Amaturenbretts ist das Display, welches groß genug ist, aber nicht ablenkt. Wichtig für den Fahrer ist das Lenkrad und es liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich gut an, wenn man um die Kurve fährt.

Süß, aber auch sparsam?

Ziel für diese Fahrt: einen guten Schnitt zu erreichen – also habe ich dran gedacht mehr zu rekuperieren. Mein Verbrauch von 14,1 kWh/100km ist „gar nicht schlecht“, meint mein Großvater und das finde ich auch. Er hat die Messleiter sehr hoch gesetzt und sein bestes Ergebnis war 11,4 kWh/100 km und das finde ich mehr als bemerkenswert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der WLTP-Wert bei circa 16,0 kWh liegt und der offizielle City- Verbrauch bei 10,8 kWh.

Der Dolphin Surf ist also nicht nur ein Stadtauto, sondern ein echter Effizienz-Meister, wenn man ihn mit Bedacht fährt.

BYD Dolphin Surf Boost

Wer fährt, muss auch laden

Lisa van Zoest

Lisa van Zoest

An der Schnellladesäule (DC) lädt der Comfort bis zu 85 kW und dass bedeutet für Leute wie mich, die mit so einer Zahl erstmal nicht viel anfangen können, in nur 25 Minuten ist der Akku wieder von 10% auf 80% gefüllt. Perfekt, um sich eine Tasse Kaffee zu genehmigen oder den Wocheneinkauf von der To-Do- Liste zu streichen.

An der Wallbox (AC) ist das Auto über Nacht oder während der Arbeitszeit mühelos auf 100% geladen – dank des 11 kW On-Board-Laders – .

Ein ganz großes Plus ist hier die Garantie, denn BYD gibt 8 Jahre/ 250.000 km auf die Batterie.

Boost oder Comfort?

Mein Großvater hat analysiert und sich die Frage gestellt, die ich auch sehr interessant fand: Warum den Boost nehmen, wenn der Comfort preislich kaum teurer ist?

Im regulären trennen die Modelle ein paar tausend Euro, aber durch die BYD- Prämie sinkt der Unterschied auf unter 900 Euro. Für diesen Aufpreis bekommt man fast die doppelte Leistung und lädt auch schneller. Das ist fast so viel, wie der Aufpreis für die Farbe IceBlue, die mein Großvater übrigens immer wieder wählen würde.

BYD Dolphin Surf Boost

BYD Dolphin Surf Boost

Fazit

Ich hänge an meinem Volvo (Diesel) und würde ihn auch nur ungern hergeben, aber ich muss zugeben, der Dolphin hat mich als City-Flitzer überzeugt. Klein, kompakt und perfekt für den Stadtverkehr und die Parkplatzsuche bleibt einem erspart.

Preis- Leistung stimmt überein und es zeigt, E- Mobilität macht Spaß, auch ohne das Budget zu sprengen.

Das nächste Presseauto steht schon auf unserer Einfahrt. Ein BYD Atto 2 Boost, den es jetzt auch als Comfort (155-kW-Gleichstromladung) gibt. Vorfreude, den darf ich auch fahren.

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Fotos © 2026 Redaktionsbüro Kebschull

BYD Dolphin Surf Boost und Comfort

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