IMG 9282 Volvo XC40 150Volvo Cars und Google vertiefen ihre Partnerschaft: Als erste Videoplattform überhaupt hält YouTube jetzt Einzug in alle Volvo Modelle mit dem Android-basierten Infotainmentsystem. Die App, die sich über den integrierten Google Play Store herunterladen lässt, ermöglicht Videostreaming im Auto.

 

Apps sind wichtig

  • Vertiefte Partnerschaft zwischen schwedischer Premium-Marke und Google
  • YouTube Videos lassen sich fortan im geparkten Auto abspielen
  • Weitere Streaming-Plattformen und Apps werden sukzessive integriert

2 IMG 9299 LidlWer in einem Elektroauto unterwegs ist, muss bei längeren Fahrten zwischendurch einen Ladestopp einlegen. Mit der Integration von YouTube ins Infotainmentsystem macht Volvo die Wartezeit nun unterhaltsamer: Fahrer können so Livestreams, Nachrichten, Shows und das neueste Video ihres Lieblingssängers oder -autors im Fahrzeug ansehen. Als Sicherheitspionier geht Volvo dabei aber keine Kompromisse ein: Die Clips lassen sich ausschließlich bei vollständigem Stillstand des Fahrzeugs abspielen, dafür aber nahezu pausenlos – Volvo Kunden profitieren in den ersten Jahren von unbegrenztem Datenvolumen.

 „Wir lösen unser Versprechen ein, das Leben unserer Kunden noch angenehmer zu gestalten: Sie können nun Videos während des Ladens oder beim Warten auf die Kinder vor der Schule ansehen“, so Henrik Green, Chief Product Officer bei Volvo Cars. „Mit YouTube und anderen wichtigen Streaming-Diensten, die bald verfügbar sein werden, genießen unsere Kunden die Ladepausen, anstatt sie als lästig zu empfinden. Das macht den Besitz eines Elektroautos noch attraktiver.“

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Mehr Apps, mehr Vernetzung

5 IMG 9216 FamilaGoogle und die Volvo Car Group setzen damit ihre Partnerschaft fort: Der schwedische Premium-Automobilhersteller hatte als erstes Unternehmen mit der Integration eines Android-basierten Infotainmentsystem begonnen, das einen beispiellosen Zugang zu Google Diensten und Apps bietet.

Neben dem Videostreaming werden bald auch Navigations-Apps wie Sygic und Flitsmeister, Lade-Apps wie Chargepoint und Plugshare sowie Park-Apps wie SpotHero und ParkWhiz zum Download bereitgestellt, sofern diese in den jeweiligen Märkten verfügbar sind.

Die Einführung der Videowiedergabe fällt außerdem mit der Ankündigung zusammen, dass Volvo Modelle nahtlos in Google Assistant-fähige Geräte integriert werden sollen – die Fahrzeuge werden dadurch selbst zu intelligenten Geräten. In Kombination mit einem Audiosystem, das es mit vielen Heimstereoanlagen aufnehmen kann, dem hohen Geräuschkomfort und den bequemen Sitzen verwandeln sich Volvo Modelle so in eine Wohlfühl- und Ruheoase.

„Das Auto ist ein großartiger Ort für Video- und Audiogenuss. Es würde mich daher nicht überraschen, wenn Menschen noch mehr Zeit in ihren Volvo Modellen verbringen, auch wenn sie nicht unterwegs sind“, so Henrik Green.

Kommentar

6 IMG 1697 Laden EnBWWar man früher eher skeptisch, für was benötigt man beispielsweise YouTube im Auto, weiß man als eAuto-Tester, wie wichtig es ist, eine Ladepause als Pause zu verstehen. Wenn man, eine halbe Stunde beim Laden „rumsteht“ und die Pause benutzt, um Essen oder spazieren zu gehen, ist das OK. Wenn man genervt mit dem Finger trommelt, macht Elektromobilität keinen Spaß.

Wir hoffen demnächst endlich den Volvo C40 Recharge testen zu können. Der Polestar 2 Single Engine kommt vermutlich im Februar schon. Vorher testen wir den Toyota Mirai (Wasserstoff) und den Toyota RAV als Plug-In.

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Fotos © 2021 Redaktionsbüro Kebschull

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