Präzises Design, geschärfte Proportionen

Der neue Touran hat ein Facelift verdient. Denn der eher unauffällige Touran hat es vor allem als 7-Sitzer faustdick hinter den Ohren. 1.857 Litern sind ein echtes Kauf-Argument. Wir werden Mitte Februar den Touran 1,4l 110 kW TSI (6-Gang mechanisch) vorstellen, der als Trendline ab 23.350 startet. Die Ausstattungslinie Comfortline kostet 25.750 Euro. Der Touran als 7-Sitzer ist immer optinal.

  • Komplett neu gestalteter Touran wurde länger, breiter und flacher
  • Längere Karosserie und größerer Radstand sorgen für ein Plus an Dynamik
  • Touran Design hat unübersehbar an Leichtigkeit und Sportlichkeit gewonnen

DB2015AL03526 largeVolkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge bieten zusammen eines der am breitesten gefächerten und attraktivsten Van-Programme der Welt an. Die Pkw-Marke aus Wolfsburg hat dabei den Golf Sportsvan, Touran und Sharan im Programm; die Nutzfahrzeug-Marke aus Hannover bereichert das Van-Angebot um den Caddy und Multivan. Alle fünf Baureihen ergänzen sich im Hinblick auf die Positionierung und decken so ein äußerst großes Einsatzspektrum ab. Zudem gehört das Van-Programm zum aktuellsten auf dem Markt: Der Golf Sportsvan wurde erst 2014 vorgestellt; von den anderen vier Vans debütieren gerade jeweils neue Generationen. Der zwischen dem Caddy und Sharan positionierte Touran ist in der neuesten Version 4.527 mm lang und damit 130 mm länger als sein Vorgänger. Gleichwohl bleibt er – trotz des größten Kofferraumvolumens seiner Klasse – ein kompakter Van. Und das hat innovative konstruktive Gründe:

MQB ermöglicht optimales Package. Die maximale Nutzung einer minimalen Verkehrsfläche und all die damit verbundenen praktischen Vorteile beim Fahren und Rangieren gehen auf das Konto des innovativen Modularen Querbaukastens (MQB). Dank des im MQB guten Packages konnte der Zuwachs an Außenlänge zu einem ungewöhnlich großen Teil an den Radstand weitergegeben werden; der misst nun 2.791 mm und damit 113 mm mehr als im Fall des Vorgängers. Das Plus an Radstand wiederum verlängert unmittelbar den nutzbaren Innenraum. Die verzinkte Karosserie des neuen Touran ist 1.814 mm breit (plus 41 mm; ohne Außenspiegel), in der Höhe sind es 1.628 mm (minus 6 mm; ohne Dachreling). Die Zuwächse an Länge und Breite und die abgesenkte Höhe führen zu einem deutlich dynamischeren Verhältnis der Proportionen – eine konzeptionelle Steilvorlage für die kreative Arbeit der Designer.

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Karosseriedesign. Das Design des Touran wurde komplett neu entwickelt. Die neue, kraftvolle und präzise Linienführung des Touran greift dabei die reduzierte Klarheit des Vorgängers auf; gleichzeitig wurde das Design-Konzept allerdings deutlich weiterentwickelt, zum Teil neu erfunden und – ähnlich wie beim Multivan – auf dem Fundament einer hohen Kontinuität weiter geschärft. Ein Original, das mit seinen langen seitlichen Fensterflächen und präzisen Linien unübersehbar an Leichtigkeit und Sportlichkeit gewonnen hat. Parallel konnte Volkswagen die Aerodynamik des Touran weiter verbessern; der Cw-Wert wurde dabei auf 0,296 gesenkt – ein außergewöhnlich gutes Ergebnis für einen Van.

Die dynamischeren Proportionen, die expressive Volkswagen Designsprache und die aerodynamische Perfektion führen im Zusammenspiel dazu, dass mit dem neuen Touran ein sportlich, kraftvoll und modern anmutender Van entstanden ist. Durch die gewachsene Fahrzeuglänge und den größeren Radstand wirkt der Touran zudem deutlich gestreckter und erwachsener. Die Designer entwickelten dabei das monolithische Volumen des Vorgängermodells weiter, indem sie der Karosserie mit modernen, skulpturalen Flächen, spannungsreichen Lichtwechseln und präzise geführten horizontalen Linien eine kraftvollere Ausstrahlung verliehen. Trotz der geschärften Proportionen und Dynamik bleibt auch der neue Touran optisch ein Auto das dazu steht, was es ist: ein praktischer und hochwertiger Van mit sehr viel Raum zum Reisen.

Frontpartie. Das „Gesicht" des Touran – die Frontpartie – zeigt mit seinen markanten Details eine neue, unverwechselbare Souveränität. Zahlreiche horizontal angelegte Elemente gliedern die Frontpartie sehr detailliert und sorgen parallel für die visuelle Betonung der Breite. Alle Linien sind sehr logisch und harmonisch aufeinander abgestimmt. So erstrecken sich die Querstreben des Kühlergrills bis in die Scheinwerfer und bilden dabei ein schlüssiges, formal zusammengefasstes Element. Die Scheinwerfer selbst sind im Vergleich zum Vorgänger deutlich schlanker und dreidimensionaler gestaltet; darüber hinaus sorgen sie für eine integrative Verbindung von Front- und Seitenpartie. Der Touran ist zudem der erste Volkswagen Van, der optional mit LED-Scheinwerfern angeboten wird. Generell prägen den Touran feine und hochwertig ausgeführte Details. Vorn gehört zu diesen Elementen der schmale untere Lüftungsschlitz; er unterstreicht die Breite und den tiefen Schwerpunkt des Touran.

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Silhouette. Kraftvolle Radläufe und horizontal gegliederte Designelemente setzen seitlich dynamische Akzente. Auffallend ist die im Vergleich zum Vorgänger prägnantere und flachere Fenstergrafik. Sie erstreckt sich von der A-Säule erneut bis weit nach hinten in die D-Säule. Die neuen Proportionen dieser Glasfläche, die markanteren Bereiche rund um die A- und D-Säulen und die nun hochglänzenden B- und schmaleren C-Säulen sorgen im Verbund für ein deutliches Plus an Exklusivität. Erstmals kann der Touran zudem mit einer Chromleiste rund um die Seitenfensterfläche veredelt werden (ab „Comfortline"; Serie bei „Highline"). Unterhalb der Seitenfenster verläuft die präzise konturierte Brüstungslinie; sie startet über dem vorderen Radlauf, erstreckt sich bis in die D-Säule und betont so ebenfalls die Länge des Touran. Ein weiterer Blickfang in der Silhouette ist die Charakterlinie mit den hier präzise eingearbeiteten Türgriffen. Von der Seite betrachtet entsteht so der Eindruck, dass Charakterlinie und Türgriffe in einem Streifen verschmelzen. Die Charakterlinie ist ein typisches Stilelement der Marke Volkswagen und wirkt flächengliedernd; im Fall des Touran greift sie auf Höhe der Ä-Säule das seitliche Profil der Scheinwerfer auf und findet erst in den neu gestalteten Rückleuchten ihren Abschluss. Als markenprägendes Designelement wurde darüber hinaus die D-Säule kräftiger und dynamischer als beim Vorgänger ausgeführt. Durch einen markanten Winkel in der Seitenfenstergrafik und die elegant abfallende Dachlinie wirkt sie deutlich flacher und damit sportlicher als bisher. Last but not least kennzeichnet den neuen Touran ein sehr prägnanter Seitenschweller, der optisch eine stabile Basis schafft und die kraftvolle Anmutung der Silhouette verstärkt.

   16-, 17- und 18-Zoll-Räder. Ein prägendes Element der Silhouette bilden die Räder. Der Touran Trendline ist mit einer 16-Zoll-Kom­bination ausgestattet (Stahlrad mit der 9-Speichen-Radblende „Design A" und 205/60er Reifen). Ab dem Touran Comfortline kommen serienmäßige Leichtmetallräder („Trondheim", fünf Doppelspeichen) der gleichen Dimension zum Einsatz. Der Touran Highline ist serienmäßig mit 17-Zoll-Leichtme­tallfelgen („Stockholm", 10-Spei­chen-Rad) und 215/55er Reifen ausgerüstet. Je nach Ausstattung stehen darüber hinaus optional das 16-Zoll-Stahlrad „Design B" und die 16-Zoll-Leichtme­tallfelge „Brighton" (jeweils mit 205/60er Reifen), das 17-Zoll-Leichtmetallrad „Vallelunga" (215/55er Reifen), die 17-Zoll-Leichtmetallfelge „Salvador" von Volkswagen R mit 215/55er Reifen sowie das ebenfalls von Volkswagen R entwickelte 18-Zoll-Leichtmetallrad „Marseille" (225/45er Reifen) zur Wahl.

Heckpartie. Die umlaufende Charakterlinie bindet das prägnante Heck des Touran logisch in das Gesamtdesign ein. Auf Höhe des VW-Emblems verläuft eine weitere Linie, die sich in den Rückleuchten (optional LED) fortsetzt und eine aerodynamische Abrisskante bildet. Mit der nach unten hin trapezförmigen Nummernschildeinfassung und den weit in die Silhouette hineinreichenden Rückleuchten wird indes die Breitenwirkung und die sympathische Anmutung des Hecks betont. Für die schmalen Rückleuchten gilt, dass sie sich harmonisch in das Liniengerüst des Hecks einfügen. Ihre Lichtsignatur zeigt eine neu entwickelte segmentspezifische Grafik; durch tief und weit außen positionierte Reflektoren wird der optische Schwerpunkt dabei formal nach unten gesetzt. Optisch abgeschlossen wird die Heckpartie durch einen in Schwarz gehaltenen Diffusor.

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Interieur

Perfektes Package mit neuer Fold-Flat-Sitzanlage:

  • Neuer Touran ist das Raumwunder unter den kompakten Vans
  • Multivariable Fold-Flat-Sitzanlage kann komplett im Boden versenkt werden
  • Fünf- und siebensitziger Touran bietet den größten Kofferraum seiner Klasse

DB2015AU01110 large innen-350Ein Van wird nur dann ein Erfolgsmodell, wenn das Interieur – der Raum zum Reisen – mit den Ansprüchen der Gäste an Bord korrespondiert. Genau das ist seit jeher eines der Erfolgsgeheimnisse des Touran; es wurde für die neue Generation des Bestsellers weiter perfektioniert. Kein Element des Vorgängers blieb dabei unangetastet. Eine Schlüsselfunktion übernimmt hier die neue Fold-Flat-Sitzanlage, bei der sich die drei Einzelsitze der zweiten Sitzreihe und die zwei ebenfalls als Einzelsitze ausgelegten Fondplätze der dritten Sitzreihe sowie die Lehne des Beifahrersitzes (ab „Comfortline") in Sekunden zu einer durchgängigen Ladefläche umklappen lassen. Um die volle Gepäckraumgröße von bis zu 1.857 Litern zu nutzen (dachhoch beladen bis zu den Lehnen der Vordersitze des 7-Sitzers), werden die Lehnen der zweiten und dritten Reihe einfach per Lasche umgeklappt und die kompletten Sitze flach im Fahrzeugboden versenkt. Sie bilden so zusammen eine durchgehende, ebene Ladefläche. Alle Sitze bleiben also permanent an Bord und werden – je nach Bedarf – platzsparend eingeklappt. Im Fall der zweiten Sitzreihe geschieht das bequem von der Seite aus; die dritte Sitzreihe kann vom Kofferraum aus ebenso einfach ein- oder ausgeklappt werden.

Spürbar längerer Innenraum. Ein wesentliches Merkmal des neuen Touran ist die um 63 mm auf 1.779 mm vergrößerte Länge des Innenraumes. An dieser Stelle kommen die konstruktiven Vorteile des Modularen Querbaukastens voll zum Tragen: Das im Vergleich zum Vorgänger realisierte Plus der Karosserielänge (um 130 mm) konnte über die Radstandvergrößerung (um 113 mm) wie skizziert zu einem sehr großen Teil an den Innenraum weitergegeben werden. Und das macht sich in allen drei Sitzreihen positiv bemerkbar. Der Innenraum im Detail:

Schalttafel, Instrumente, Bedienung. Die neu gestaltete Schalttafel des Touran wurde im Vergleich zum Vorgänger fahrerorientierter ausgelegt. Der obere Bereich der Schalttafel ist in einer weichen Slush-Technik ausgeführt; in dieser Fläche befindet sich ein schließbares Ablagefach. Mittig integriert wurden die chromumrandeten Luftausströmer (oberhalb der Mittelkonsole) und der Warnblinkschalter. Im Bereich darunter folgt eine Applikation; sie spannt sich wie ein Flügel quer über die gesamte Breite der Armaturen. Auf der Beifahrerseite ist in diese Applikation ein schließbares Fach integriert. Je nach Ausstattung dient es als zusätzliches Handschuh- oder als Mediafach (CD-Player, USB-Schnittstellen, Bluetooth-Telefonie etc.). In der Mitte der flügelartigen Applikation folgt das im hochglänzenden Schwarz eingerahmte Infotainmentsystem; darunter schließt sich die Steuerung der Klimaanlage und eine Tastenleiste (u.a. Start-Stopp-System, Fahrprofil-Mode, elektrische Heckklappe, Parklenkassistent und Park Assist) an. Ergonomisch wie optisch wird der Arbeitsplatz des Fahrers zudem durch die nach vorn hin ansteigende Mittelkonsole geprägt. Vorn vor der Schaltung befindet sich ein Staufach, in dem optional eine Koppelbox integriert ist, über die ein dort abgelegtes Smartphone mit der Außenantenne verbunden wird. Weitere Stau- und Ablagefächer gibt es unter anderem links neben den neuen Instrumenten (sportliche Tuben) und im Fußraum auf der Beifahrerseite (für Tablet-PCs). In der Ausstattungslinie „Highline" serienmäßig an Bord ist zudem eine Ambientebeleuchtung; erstmals wurde sie nicht nur in die Türen und in den Fußraum integriert, sondern auch in Lichtlinien im seitlichen Bereich des sehr großen (optionalen) Panoramaschiebedaches (1,34 m2 statt zuvor 1,15 m2); das geschlossene Sonnenschutzrollo wird so ebenfalls indirekt beleuchtet.

DB2015AU01090 large Kofferraum 350

Sitzreihe 1 (Fahrer- und Beifahrersitz). Im neuen Touran sitzen der Fahrer und Beifahrer 625 mm über der Straße. Zum Vergleich: Beim Golf GTI sind es 477 mm. Typisch Volkswagen: Beide Modelle bieten trotz aller Unterschiede ein Höchstmaß an Ergonomie-Perfektion. Die optional nun auch elektrisch einstellbaren Vordersitze des neuen Touran ermöglichen eine entsprechend aufrechte Sitzposition. Im Vergleich zum Vorgänger steht die Lenksäule etwas flacher in der Schalttafel; das (jetzt auf Wunsch beheizbare) Lenkrad liegt dadurch steiler und somit sportlicher in der Hand. Neben den Staufächern im Schalttafelbereich können Fahrer und Beifahrer in der Mittelkonsole zwei Cupholder, ein großes Staufach unter der Mittelarmlehne sowie große Fächer in den Türen und Schubladen unter den Vordersitzen nutzen. Ab der Ausstattung „Comfortline" ist der Touran zudem mit Klapptischen und Taschen an den Rückseiten der Vordersitze ausgestattet.

Sitzreihe 2 (drei Einzelsitze). Der verlängerte Radstand des neuen Touran kommt auch den Gästen in der viel genutzten zweiten Sitzreihe zugute, die in den Genuss eines um 40 mm erweiterten Verstellbereiches der drei Einzelsitze kommen. Insgesamt lassen sich die Sitze der zweiten Reihe um 200 mm in der Länge verschieben. Ebenfalls variierbar ist die Lehnen-Neigung (drei Positionen). Dank des nun sehr flachen Mitteltunnels ist der Bereich vor dem mittleren Sitz zudem noch komfortabler nutzbar. Werden die Sitze in der zweiten Reihe genutzt, erkennt der Fahrer via Gurtstatusanzeige, ob jeder Passagier in diesem Bereich angeschnallt ist. Erstmals im Touran gibt es zudem auch im Fond eine Sitzheizung sowie eine Drei-Zonen-Klimaautomatik (optionale Pure Air Climatronic). Ebenfalls neu an Bord ist eine im mittleren Sitz integrierte Armauflage für die Außensitzenden. Vor zu großer Sonneneinstrahlung schützen als Sonderausstattung zwei in die Türen integrierte Seitenrollos – ein wichtiges Ausstattungsdetail, wenn kleine Kinder an Bord sind. Durch die neu konstruierte Fold-Flat-Sitzanlage verbesserte sich indes die Sitzergonomie und die Kopffreiheit (plus 6 mm). Breit ist der Touran innen auf Höhe der zweiten Sitzreihe im Ellenbogenbereich 1.518 mm. Dieser Wert garantiert, dass im Gegensatz zu zahlreichen anderen Vans drei Kindersitze nebeneinander untergebracht werden können. Alle drei Sitze der zweiten Reihe (sowie die zwei Sitze der dritten Reihe) sind dazu mit ISOFIX-Halterungen inklusive Top Tether-Verankerungen ausgestattet.

Sitzreihe 3 (zwei Einzelsitze). Die dritte Sitzreihe bietet zwei weitere Einzelsitze. Auch hier verbesserte sich die Kniefreiheit (plus 54 mm). Das Ein- und Aussteigen wurde ebenfalls optimiert, da die zweite Sitzreihe nun mit einer Easy-Entry-Funktion ausgestattet ist, dank der die Sitze nach vorn gefahren werden können. Ebenfalls verbessert hat sich die Kopffreiheit (plus 13 mm). Wie schon die zweite Sitzreihe, verfügt nun auch die dritte Reihe über eine Anschnallerkennung und ISOFIX-Halterungen inklusive der Top Tether-Verankerungen.

Die Option 7-Sitzer kann für jeden Touran konfiguriert werden, über Sonderausstattung die Sitzkonfiguration "2 Einzelsitze in der 3. Sitzreihe..." anwählen. Kosten 640 Euro.

7-Sitzer-konfigurieren 640

Kofferraum. Alle Fondsitze sowie die Lehne des Beifahrersitzes (ab „Comfortline") können umgeklappt werden; sie bilden so eine individuell gestaltbare, ebene Ladefläche. Wird der fünfsitzige Touran hinter der zweiten Sitzreihe bis zur Höhe der Oberkante der Rücksitzlehnen beladen, nimmt der Kofferraum ein Volumen von bis zu 743 Litern auf. Dachhoch beladen ergeben sich 1.040 Liter. In diesem Fall ist eine Netztrennwand hinter der zweiten Sitzreihe gespannt. Befindet sich diese Trennwand hinter den Lehnen des Fahrer- und Beifahrersitzes, steigt das Volumen auf 1.980 Liter. Die entsprechenden Werte für den dachhoch beladenen siebensitzigen Touran betragen 917 und 1.857 Liter. Ab der Version „Comfortline" ist der fünfsitzige Touran serienmäßig mit einem variablen Ladeboden ausgestattet. Optional steht zudem ein Gepäckraum-Managementsystem für den Fünf- und Siebensitzer zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein neues Schienensystem, in dem ein zwischen zwei Stäben gespanntes Netz variabel verschoben und als Tasche oder Ablage genutzt werden kann.

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Motoren, Getriebe und Fahrwerk

Start-Stopp-System und Rekuperation:

  • Motoren des Touran wurden stärker und bis zu 19 Prozent sparsamer
  • 110 PS starker Touran 1.6 TDI verbraucht mit 7-Gang-DSG nur 4,1 l/100 km*
  • 150 PS starker Touran 1.4 TSI verbraucht mit 7-Gang-DSG nur 5,4 l/100 km

Der Touran kommt mit insgesamt sechs neuen respektive perfektionierten Motoren auf den Markt: drei Benziner (TSI) und drei Diesel (TDI). Alle Motoren sind Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turboaufladung; sie erfüllen durchgängig die Euro-6-Abgasnorm. Serienmäßig: ein Start-Stopp-System plus Rekuperationsmodus. Obwohl die neuen Motoren um bis zu 19 Prozent sparsamer wurden, konnte die Leistung und damit die Agilität weiter verbessert werden: Die TSI (Effizienzklasse B) entwickeln 81 kW / 110 PS, 110 kW / 150 PS und 132 kW / 180 PS. Die TDI (Effizienzklasse A) leisten ebenfalls 81 kW / 110 PS und 110 kW / 150 PS; die Topversion stellt eine Leistung von 140 kW / 190 PS zur Verfügung. Bis auf die Grundmotorisierung (TSI mit 110 PS) können alle Motoren mit einem automatischen Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden. Die 6- und 7-Gang-DSG sind mit einer Freilauffunktion ausgestattet; der Motor wird dabei in Rollphasen des Touran vom Antriebsstrang entkoppelt, um die kinetische Energie des Vans optimal nutzen und damit den Verbrauch senken zu können. Im Falle des stärksten Benziners und Diesels gehört das DSG zur Serienausstattung. Die TSI- und TDI-Motoren im Detail:

Drei Benziner mit 1,2, 1,4 und 1,8 Litern Hubraum

1.2 TSI mit 81 kW / 110 PS. Die 81 kW / 110 PS starke Basismotor des neuen Touran leistet fünf PS mehr als die entsprechende Antriebsversion des Vorgängers. Der Touran 1.2 TSI BlueMotion Technology wird generell mit manuellem 6-Ganggetriebe ausgeliefert. Mit dem 110 PS starken 1.2 TSI kommt der neue Touran auf einen Verbrauch von 5,4 l/100 km (analog 124 g/km CO2). Die höchste Leistung dieses Motors steht im Drehzahlbereich von 4.600 bis 5.600 U/min zur Verfügung; das maximale Drehmoment von 175 Nm gibt der TSI zwischen 1.400 und 4.000 U/min ab – einem sehr breiten Drehmomentplateau. Der Touran 1.2 TSI BlueMotion Technology ist 189 km/h schnell und beschleunigt in 11,3 Sekunden auf 100 km/h.

1.4 TSI mit 110 kW / 150 PS. In der nächsten Leistungsstufe setzt Volkswagen im neuen Touran einen 1,4-Liter-TSI ein, der zwischen 5.000 und 6.000 U/min eine Leistung von 110 kW / 150 PS und damit 10 PS mehr als im Vorgänger entwickelt. Der Benziner verbraucht an Bord des Touran 1.4 TSI BlueMotion Technology im Schnitt lediglich 5,6 l/100 km* (130 g/km* CO2). Optional kann dieser Motor zudem mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Der Verbrauch liegt in diesem Fall bei hervorragenden 5,4 l/100 km (125 g/km CO2). Der zwischen 1.500 und 3.500 U/min konstant 250 Nm starke Vierventil-Vierzylinder beschleunigt den Touran 1.4 TSI BlueMotion Technology mit DSG in nur 8,9 Sekunden auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 209 km/h.

1.8 TSI mit 132 kW / 180 PS. Stärkster Benziner des Touran ist ein 1,8-Liter-TSI mit 132 kW / 180 PS; er leistet 10 PS mehr als der entsprechende Antrieb des Vorgängers. Serienmäßig wird diese Version mit einem 7-Gang-DSG ausgeliefert. Der Touran 1.8 TSI BlueMotion Technology verbraucht trotz seiner starken 180 PS nur 5,9 l/100 km* (analog 137 g/km* CO2).

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Drei Diesel mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum

1.6 TDI mit 81 kW / 110 PS. Wie bei den Benzinern, so leistet auch die Einstiegsmotorisierung der Diesel 81 kW / 110 PS. Optional kann der im Vergleich zum Vorgänger um 5 PS stärkere Touran 1.6 TDI BlueMotion Technology auch in dieser Leistungsstufe mit einem 7-Gang-DSG kombiniert werden. Die höchste Leistung liegt zwischen 3.200 und 4.000 U/min an, das maximale Drehmoment von 250 Nm steht von 1.500 bis 3.000 U/min zur Verfügung. Mit diesem TDI und Schaltgetriebe beschleunigt der Touran in 11,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h. Sehr niedrig ist erwartungsgemäß der Durchschnittsverbrauch des 1.6 TDI: Im Fall der Schaltversion sind es 4,4 l/100 im (analog 115 g/km CO2). In Verbindung mit dem höchst effizienten 7-Gang-DSG ergeben sich sogar 4,2 l/100 km* und 109 g/km* CO2.

2.0 TDI mit 110 kW / 150 PS. Der 110 kW / 150 PS starke 2,0-Liter-TDI des Touran 2.0 TDI BlueMotion Technology besitzt zwei Ausgleichswellen und ist damit besonders laufruhig. Das neue Modell kennzeichnet ein Leistungsplus von 10 PS. Der Durchschnittsverbrauch von nur 4,4 l/100 km (115 g/km CO2) ist für einen 150 PS starken Van dieser Größe ein ausgezeichneter Wert. Zwischen 3.500 und 4.000 U/min entwickelt der Motor seine höchste Leistung; bereits ab 1.750 U/min stellt der TDI das maximale Drehmoment von 340 Nm zur Verfügung (bis 3.000 U/min). Der mit Schaltgetriebe ausgestatte Touran 2.0 TDI BlueMotion Technology ist 208 km/h schnell und beschleunigt in 9,3 Sekunden auf 100 km/h. Auf Wunsch kann auch dieser Touran mit 6-Gang-DSG bestellt werden. In diesem Fall ergibt sich ein Verbrauch von 4,8 l/100 km* (124 g/km* CO2).

2.0 TDI mit 140 kW / 190 PS. Der stärkste Touran-Motor – ebenfalls mit zwei Ausgleichswellen ausgestattet – kommt in ähnlicher Form unter anderem im sportlichen Golf GTD zum Einsatz. In Verbindung mit dem Van entwickelt er 140 kW / 190 PS; serienmäßig ist er an ein 6-Gang-DSG gekoppelt. Der kraftvolle und agile Touran 2.0 TDI BlueMotion Technology überzeugt ebenfalls mit einem wegweisend niedrigen Verbrauch: 4,6 l/100 km* (121 g/km* CO2).

DSG / die Direktschaltgetriebe

6- und 7-Gang-DSG. Bis auf die Einstiegsmotorisierung (1.2 TSI) sind alle Motoren des neuen Touran mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombinierbar. Es sind 6-Gang- oder 7-Gang-DSG. Neben der Zahl der Vorwärtsgänge differenzieren sich die DSG technisch unter anderem über die Art der Kupplungen. Während im 7-Gang-DSG zwei trockene Kupplungen zum Einsatz kommen, laufen die Doppelkupplungen des 6-Gang-DSG nass in einem Ölbad.

Vorder- und Hinterachse

Der neue Touran ist vorn mit einer weiterentwickelten McPherson-Achse ausgestattet; hier sind die Schraubenfedern mit Teleskopstoßdämpfer als Einheit im Federbein integriert. Die Radführung erfolgt über die Federbeine und die unteren Dreiecksquerlenker mit spurstabilisierendem Lenkrollradius. Hinten sorgt eine Vierlenkerachse mit Einzelradaufhängung für hohen Komfort und ein agiles, sicheres Fahrwerkhalten; die Federung erfolgt über Öldruckstoßdämpfer mit separaten Federn. Vorn und hinten kommen Stabilisatoren zum Einsatz. Optional kann der Touran zudem mit der adaptiven Fahrwerksregelung DCC inklusive Fahrprofilauswahl, einem Schlechtwegefahrwerk (um 15 mm erhöhte Bodenfreiheit) oder ein Sportfahrwerk (Karosserie 15 mm tiefer) ausgestattet werden. Generell ist der neue Touran mit einer sehr standfesten Bremsanlage inklusive ABS, Bremsassistent, ESC und einer elektronischen Parkbremse ausgerüstet. Die vorderen Bremsscheiben sind innenbelüftet.

* Prognosewerte, Stand Juni 2015.

Assistenz- und Komfortsysteme

Neuer Touran ist extrem sicher:

  • Multikollisionsbremse und proaktiver Insassenschutz serienmäßig
  • Optimal geschützt: Neuer Touran ist mit bis zu neun Airbags ausgestattet
Neu: ACC, Front Assist, Trailer Assist, Emergency Assist und Stauassistent

Zu den neu im Touran verfügbaren Assistenzsystemen gehören die serienmäßige Multikollisionsbremse, der Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion, die automatische Distanzregelung (ACC), die Müdigkeitserkennung, der Park Assist, ein proaktives Insassenschutzsystem, der Side Assist mit Ausparkassistent und der erstmals in einem Van angebotene Anhängerrangierassistent (Trailer Assist). Die Systeme im Detail:

Multikollisionsbremse. Ein serienmäßiges Technologie-Highlight der Volkswagen MQB-Modelle ist die Multikollisionsbremse. Sie bremst das verunfallte Fahrzeug automatisch ab, um die noch vorhandene kinetische Energie zu reduzieren. Die Auslösung der Multikollisionsbremse basiert auf der Erkennung einer primären Kollision durch die Airbagsensorik. Die Multikollisionsbremse kann vom Fahrer jederzeit „übersteuert" werden; gibt er etwa erkennbar Gas, wird das System deaktiviert. Abgeschaltet wird die Multikollisionsbremse ebenfalls, wenn der Fahrer selbst eine Vollbremsung mit noch stärkerer Verzögerung einleitet. Grundsätzlich führt das Assistenzsystem eine Bremsung bis auf eine verbleibende Geschwindigkeit von 10 km/h aus; diese Restgeschwindigkeit ist geeignet, um nach dem Bremsvorgang einen sicheren Standort anzusteuern.

Proaktives Insassenschutzsystem. Erkennt das serienmäßige proaktive Insassenschutzsystem eine potenzielle Unfallsituation – etwa über das Einleiten einer Vollbremsung mittels aktiviertem Bremsassistenten –, werden automatisch die Sicherheitsgurte für Fahrer und Beifahrer vorgespannt, um so den bestmöglichen Schutz durch die Airbag- und Gurtsysteme zu erreichen. Liegt eine höchstkritische instabile Fahrsituation wie etwa starkes Über- oder Untersteuern mit ESC-Eingriff vor, werden zusätzlich die Seitenscheiben (bis auf einen Restspalt) und das Panoramaschiebedach geschlossen. Hintergrund: Bei nahezu geschlossenen Scheiben und Dächern können sich die Kopf- und Seitenairbags optimal abstützen und so ihre bestmögliche Wirkung entfalten.

Side Assist mit Ausparkassistent. Der Side Assist kann dazu beitragen, schwere Unfälle zu verhindern. Und zwar besonders in folgenden zwei Situationen. Erstens: Auf der Autobahn, da er schnell überholende sowie langsame Fahrzeuge im toten Winkel erkennt, den Fahrer über eine LED-Anzeige im Außenspiegelgehäuse warnt und so das Überholen sicherer macht. Ist zusätzlich zum Side Assist der kamerabasierte Lane Assist an Bord, wird auch bei einer Lenkbewegung in Richtung Gefahrenseite die Warnstufe aktiviert (selbst ohne Blinkersetzung) und bei einem beginnenden Spurwechsel aktiv vom Fahrzeug gegengelenkt. Zweitens: Beim rückwärts Ausparken; der Ausparkassistent revolutioniert konkret das Herausfahren aus Parklücken, die im rechten Winkel zur Fahrbahn liegen. Denn das radarbasierte Sensormodul erkennt Fahrzeuge, die sich von der Seite her nähern. Droht eine Kollision, gibt der Assistent zunächst eine optische, dann eine akustische Warnung ab. Falls die Situation durch den Fahrer nicht entschärft wird und die Gefahr einer direkten Kollision besteht, aktiviert das System automatisch einen Bremseingriff.

Front Assist inclusive City-Notbremsfunktion. Der Front Assist ist ein System zur Warnung und automatischen Bremsung bei einer drohenden Kollision. Ein Systembestandteil des Front Assist ist die City-Notbremsfunktion. Während der Front Assist bei höheren Geschwindigkeiten vor zu dichtem Auffahren und Kollisionen warnt und im Bedarfsfall automatisch das Fahrzeug verzögert, übernimmt das City-Notbremssystem diese Aufgabe im Stadtverkehr. Und so funktioniert das System:

Sicherheit auf der Autobahn. Der Front Assist nutzt einen in die Frontpartie integrierten Radarsensor, um permanent den Abstand zum vorausfahrenden Verkehr zu überwachen. Das System unterstützt den Fahrer in kritischen Situationen, in dem es die Bremsanlage vorkonditioniert und mittels optischer und akustischer Warnung sowie in einer zweiten Stufe durch einen kurzen Warnruck auf eine notwendige Reaktion hinweist. Bremst der Fahrer zu schwach, erzeugt der Front Assist so viel Bremsdruck, wie zur Vermeidung einer Kollision notwendig wäre. Sollte der Fahrer gar nicht reagieren, verzögert der Front Assist automatisch. Ein Systembestandteil ist die City-Notbremsfunktion.

Sicherheit in der Stadt. Die City-Notbremsfunktion ist eine Systemerweiterung des Front Assist und überwacht – bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h – den Raum vor dem Touran. Im Notfall bremst das System den Van automatisch ab.

Trailer Assist. Volkswagen bringt den neuen Touran mit einem Assistenzsystem auf den Markt, mit dem das Rangieren im Hängerbetrieb so einfach wie nie zuvor wird: den Trailer Assist. Um ein Gespann von einer Straße rückwärts in eine Einfahrt zu rangieren, hält der Fahrer an einer geeigneten Stelle an und legt den Rückwärtsgang ein. Via Tastendruck wird das System aktiviert. Im Kombiinstrument werden nun der aktuelle und der mögliche Fahrwinkel visualisiert. Dies geschieht auf Basis von Bildverarbeitungsalgorithmen aus den Daten der Rückfahrkamera, die den Knickwinkel des Anhängers beobachtet und auswertet. Mit Hilfe des Spiegeleinstellschalters, der dabei als eine Art Joystick fungiert, kann der Fahrer die gewünschte Fahrtrichtung seines Gespanns stufenlos einstellen. Der Van übernimmt die vorgegebenen Lenkbefehle des Fahrers, der selbst wiederum lediglich Gaspedal und Bremse bedient. Die Ausrichtung des Touran erfolgt durch das automatische Ansteuern der elektromechanischen Servolenkung.

Automatische Distanzregelung ACC. Das System nutzt – wie der Front Assist mit City-Notbremsfunktion – einen in die Frontpartie integrierten Radarsensor. Der Fahrer kann die zu regelnde Geschwindigkeit im Bereich von 30 bis 160 km/h vorgeben. ACC arbeitet mit manuellem Getriebe und mit DSG (Doppelkupplungsgetriebe). Bei allen Touran mit DSG bremst ACC komfortabel hinter einem anhaltenden Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Ist das ACC in Verbindung mit DSG an Bord, fährt der Van auch automatisch wieder an. ACC hält die vorgegebene Geschwindigkeit sowie einen vorgewählten Abstand und verzögert, beziehungsweise beschleunigt automatisch im fließenden Verkehr. Die Systemdynamik kann durch die Auswahl eines Fahrprogramms bzw. über die optionale Fahrprofilauswahl individuell variiert werden.

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Komfortsysteme

Easy Open. Ist der Wagen mit Keyless Access (automatisches Schließ- und Startsystem) und elektrischer Heckklappe ausgestattet, reicht dank Easy Open eine gezielte Fußbewegung hinter dem Fahrzeug, und schon öffnet sich der Zugang zum Kofferraum. Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bildet ein Näherungssensor im Bereich des Stoßfängers, der die virtuelle Kickbewegung erkennt.

Fahrprofilauswahl. Insgesamt vier und in Verbindung mit DCC fünf Programme stehen als Fahrprofile zur Verfügung: „Eco", „Sport", „Normal", „Individual" und in Kombination mit DCC zusätzlich „Comfort". Im Profil „Eco" werden die Motorsteuerung, die Klimaanlage und weitere Nebenaggregate verbrauchsoptimal gesteuert. Darüber hinaus kann bei DSG-Fahrzeugen im Eco-Modus eine Segelfunktion genutzt werden: Geht der Fahrer vom Gas – etwa bei Passagen mit Gefälle – kuppelt das DSG aus und der Motor läuft im Leerlauf. Auf diese Weise kann die kinetische Energie des Touran optimal genutzt werden. Im Modus „Sport" hingegen werden unter anderem die Dämpfung erhöht (und damit die Aufbaubewegungen reduziert) sowie das Ansprechverhalten des Motors und die Schaltpunkte des DSG dynamischer ausgelegt.

Elektrische Parkbremse. Die elektrische Parkbremse hat zahlreiche Vorteile: Durch den Wegfall der konventionellen Handbremse wird Platz in der Mittelkonsole gewonnen; zudem wird die Bremse beim Anfahren automatisch gelöst. Und das vereinfacht das Anfahren am Berg. Last but not least verhindert die Auto Hold-Funktion das ungewollte Rollen aus dem Stillstand.

Fazit

Wir freuen uns auf den neuen Volkswagen Touran, der mit 110 kW (150 PS) TSI sicher kein Langeweiler ist. Vor allem das 7-Sitzer-Konzept wird Familien mit drei Kindern freuen, die dann noch als "Kindergartenexpress" ein oder zwei Nachbarkinder mitnehmen können.

Copyright-Angaben

„TDI", „TSI", „DSG" und „Elektrische Kardanwelle" sind eingetragene Markenzeichen der Volkswagen AG oder anderer Unternehmen der Volkswagen Gruppe in Deutschland und weiteren Ländern.

Alle Ausstattungsangaben beziehen sich auf das in Deutschland angebotene Modellprogramm; für andere Länder können sich Abweichungen ergeben.

Fotos © 2015 Volkswagen AG

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