Mercedes vor BMW

Bestern Audi Rang 5, Aston Martin Platz 8 und Porsche auf Rang 12

24hNbg16 PL53130 BUDer schnellste Porsche 911 GT3 R nimmt die 24 Stunden Nürburgring am Samstag aus der sechsten Startreihe in Angriff. Im Top-30-Qualifying, dem am Freitagabend auf der Nordschleife unter schwierigen Bedingungen ausgetragenen Einzelzeitfahren, holte der Franzose Frédéric Makowiecki in seinen zwei fliegenden Runden die zwölftschnellste Zeit. Den vom Werksteam Manthey Racing eingesetzten 500 PS starken Elfer teilt er sich im Rennen mit Richard Lietz (Österreich), Michael Christensen (Dänemark) und Jörg Bergmeister (Langenfeld).

Sein Teamkollege und Landsmann Kévin Estre kam mit dem zweiten 911 GT3 R von Manthey Racing in der Bergwerk-Kurve von der teilweise noch feuchten Strecke ab und schlug in die Leitplanken ein. Mit seinen Teamkollegen, den Le-Mans Gesamtsiegern Earl Bamber (Neuseeland) und Nick Tandy (Großbritannien) sowie Patrick Pilet (Frankreich), muss er das Rennen von Startplatz 29 aufnehmen. Als bestes Porsche-Kundenteam, das den Sprung in das Top-30-Qualifying geschafft hatte, belegte Frikadelli Racing mit dem Niederländer Patrick Huisman als Fahrer den 20. Platz.

Der Eifel-Klassiker ist nach Daytona im Januar das zweite 24-Stunden-Rennen für den neuen 911 GT3 R, den Porsche für die weltweiten GT3-Serien auf Basis des Seriensportwagens 911 GT3 RS konstruiert hat. Mit rund 160 Autos, über 600 Fahrern und 220.000 erwarteten Fans sind die 24 Stunden Nürburgring eine der größten Motorsportveranstaltungen der Welt.

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Audi zufrieden

A164689 medium Audi Qualy 350Die Teams von Audi Sport customer racing gehen gründlich vorbereitet in das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Im Top-30-Qualifying erreichten die beiden besten Audi R8 LMS Startplätze unter den ersten zehn, während alle sechs Teams ihre Programme zur Vorbereitung abgeschlossen haben.

Aktuelle Video News

Die 24 Stunden Nürburgring starten am Samstag um 15.30 Uhr. RTL Nitro überträgt das komplette Rennen live – von Samstag 15.00 Uhr bis Sonntag 16.50 Uhr. RTL zeigt im Rahmen seiner Formel-1-Berichterstattung aus Monaco am Samstag ab 15.25 Uhr den Start und am Sonntag ab 15.45 Uhr den Zieleinlauf.

Eine kurze Zusammenfassung des zweiten Tages beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring mit dem Top-30-Qualifying liefern die Porsche Video News, die auf der Pressedatenbank und unter https://vimeo.com/168395328 zur Verfügung stehen.

Ergebnis Top-30-Qualifying

24hNbg16 PL53251 BU1. Maro Engel (Mercedes #9) 8.14,515 Minuten

2. Augusto Farfus (BMW #18) 8.16,146 Minuten

3. Maximilian Götz (Mercedes #88) 8.18,380 Minuten

4. Uwe Alzen (Mercedes #8) 8.18,530 Minuten

5. Frank Stippler (Audi #5) 8.19,138 Minuten

6. Christian Krognes (BMW #999) 8.19,390 Minuten

7. Nicki Catsburg (BMW #22) 8.19,862 Minuten

8. Nicki Thiim (Aston Martin #7) 8.20,332 Minuten

9. Christian Hohenadel (Mercedes #29) 8.20,514 Minuten

10. Robin Frijns (Audi #2) 8.20,662 Minuten

12. Lietz/Bergmeister/Christensen/Makowiecki (A/D/DK/F), Porsche 911 GT3 R,

+ 7,433

20. Abbelen/Schmitz/Huisman/Siedler (D/D/NL/A), Porsche 911 GT3 R, + 13,465

27. Weiss/Kainz/Krumbach/Stursberg (D/D/D/D), Porsche 911 GT3 R, + 32,990

29. Bamber/Tandy/Pilet/Estre (NZ/GB/F/F), Porsche 911 GT3 R, DNF

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Stimmen

Mercedes AMG 24h 2016 fr top 30 quali 0006Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH

"Die Verhältnisse beim Top-30-Qualifying waren natürlich äußerst anspruchsvoll. Angesichts dieser Bedingungen ein großes Lob an unsere Fahrer. Sie haben das richtige Händchen bewiesen und eine super Leistung abgeliefert. Ich bin sehr stolz auf die ganze Mannschaft und natürlich ganz besonders freut mich, dass Maro unseren neuen Mercedes-AMG GT3 für morgen auf die Pole Position gestellt hat."

Maro Engel, AMG-Team BLACK FALCON #9:

"Vielen Dank an das Team, vielen Dank an AMG, es hat riesen Spaß gemacht mit dem Mercedes-AMG GT3 auf Pole zu fahren. Ich denke, der Schlüssel zum Erfolg lag heute darin, dass wir perfekt auf die Bedingungen vorbereitet waren. Die Startnummer #9 hat morgen freie Sicht, das ist auf jeden Fall viel wert. Ich bin mega glücklich."

Augusto Farfus (Schubert Motorsport, #18 BMW M6 GT3, Platz 2):

„Die Bedingungen waren nicht einfach, aber Platz zwei ist natürlich ein gutes Ergebnis. Es war stellenweise noch feucht, so dass man extrem aufpassen musste. Dennoch ist mir eine gute Runde gelungen. Nun ist die lange Zeit der Vorbereitung vorüber, und wir stehen vor dem großen Rennen. Wir sind bereit, mehr haben wir nicht tun können. Uns erwarten lange 24 Stunden, und das Wetter wird es uns sicher nicht leicht machen. Wir haben ein starkes Team und werden top-konzentriert sein.“

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Christian Krognes (Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop, #999 BMW M6 GT3, Platz 6):

P90220674 highRes nuerburgring-de-26th„Das ist ein tolles Ergebnis für uns – und das, obwohl es dort draußen wirklich nicht einfach gewesen ist. Unser Team hat aber ein super Paket auf die Beine gestellt. Es wird ein langes Rennen. Ich bestreite die 24 Stunden zum ersten Mal in einem GT3-Auto. Umso glücklicher bin ich über dieses Resultat im Qualifying.“

Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche Motorsportchef: „So haben wir uns das natürlich nicht vorgestellt. Doch wir stecken den Kopf jetzt nicht in den Sand. Wir sind ein gutes Team, wir werden zusammenstehen und diesen Rückschlag verkraften. Die Bedingungen waren schwierig, trotzdem sollte so etwas natürlich nicht passieren. Glücklicherweise ist mit Kévin alles in Ordnung. Wir werden das Auto über Nacht reparieren und dann vielleicht sogar gestärkt an den Start gehen. Heute war nur das Qualifying. Das Rennen ist morgen.“

Frédéric Makowiecki (911 GT3 R #912): „Das waren wirklich sehr schwierige Bedingungen. In vielen Passagen war die Strecke noch feucht. Nach dem Unfall von Kévin habe ich versucht, noch vorsichtiger zu sein und nicht zu viel zu riskieren. Jetzt müssen wir im Rennen umso mehr angreifen. Doch wir haben ein gutes Auto und ein sehr starkes Team im Rücken, das dieses Rennen bestens kennt. Ich bin sicher, wir haben noch alle Möglichkeiten.“

Kévin Estre (911 GT3 R #911): „Der erste Teil der Strecke war schon verhältnismäßig trocken. Doch dann war die Fahrbahn plötzlich komplett nass. Ich habe die Kontrolle über das Auto verloren, bin auf die nasse Wiese gekommen – von da an war ich nur noch Passagier. Es tut mir furchtbar leid für das Team. Mir ist nichts passiert und ich werde im Rennen alles versuchen, meinen Fehler wieder gut zu machen.“

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Fotos © Porsche Motorsport, BMW Presse, Mercedes / Daimler Sportpresse, Audi Motorsport

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