Scania 150Scania bietet Kunden von nun an jedes Jahr neue elektrische Modelle an. Zu den Fahrzeugen für den innerstädtischen Lieferverkehr kommen jetzt batterieelektrische Lkw für den regionalen Transport hinzu. Es geht um den Scania 45 R Fernverkehrs-Sattelzugmaschine mit 4x2 Achskonfiguration.

 

Die nächste Stufe elektrischer Lösungen gezündet

  • Scania präsentiert Elektro-Lkw für den regionalen Transport
  • Neue Modell-Linie speziell für mittlere Lieferentfernungen
  • Leistung, Reichweite und Ladekapazität für den täglichen Einsatz
  • Scania verfolgt konsequent die E-Mobilitäts-Roadmap

Die neue Modellreihe mit einer Batteriekapazität von 624 kWh ist mit R- oder S-Fahrerhäusern erhältlich. Sie bietet Unternehmen viele Einsatzmöglichkeiten im regionalen Anwendungsbereich.

 „Unsere Modelle für den regionalen Transport sind ein wichtiger Meilenstein für uns ebenso wie für unsere Partner“, erklärt Christian Levin, CEO von Scania. „Wir entwickeln unser Angebot konsequent weiter und eröffnen neue Möglichkeiten für unsere Kunden und das gesamte Transport-Ökosystem.“

Die neue batterieelektrische Lkw-Generation von Scania basiert auf den klassischen Scania Eckpfeilern wie Modularität und Nachhaltigkeit. Die Fahrzeuge sind in Leistung und Reichweite in ihrem jeweiligen Einsatzbereich konventionellen Lkw ebenbürtig. In den Kriterien Wirtschaftlichkeit und CO2-Effizienz übertreffen sie Modelle mit Verbrennungsmotoren deutlich. Doch der Umstieg von konventionellen auf elektrische Lkw ist noch komplex. Scania unterstützt Kunden in allen Bereichen der E-Mobilität: von der Ladeinfrastruktur über Service und Wartung bis hin zu passenden Finanzierungsmodellen und Versicherungsangeboten.

„Durch dieses Lösungsspektrum wird Scania zum Komplettanbieter für Unternehmen, die Verantwortung übernehmen wollen“, sagt Fredrik Allard, Senior Vice President und Leiter des Bereichs Elektrifizierung bei Scania. „So erleichtern wir unseren Kunden den Übergang in Richtung emissionsfreier Transport.“

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Scania führt die nächste Stufe der batterieelektrischen Null-Emissions-Lkw ein: Lösungen für den regionalen Transport mit einem Gesamtgewicht von bis zu 64 Tonnen. Diese Erweiterung des Scania Portfolios an elektrifizierten Lkw ist attraktiv für Unternehmen, die die CO2-Emissionen ihres Fuhrparks reduzieren und einen Beitrag zu einem nachhaltigen Transportsystem leisten wollen. Das Bild zeigt eine Scania 45 R Fernverkehrs-Sattelzugmaschine mit 4x2 Achskonfiguration.

Mit den neuen Scania Lkw können Kunden Fahrgestelle oder Kombinationen aus Zugmaschine und Auflieger betreiben, beispielsweise für temperaturgeführte Lebensmitteltransporte. Die Reichweiten variieren je nach Gewicht, Konfiguration und Route. Eine 4x2 Sattelzugmaschine mit sechs Batterien zum Beispiel kann bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h mit einer kompletten Batterieladung bis zu 320 Kilometer zurücklegen. Feste Routen mit zusätzlicher Aufladung am Zielort oder Gelegenheitsaufladungen während der Ruhepause des Fahrers erhöhen die operative Reichweite zusätzlich.

„Scania hat mit den Modellen für den regionalen Lieferverkehr nun einen hohen Reifegrad in seinem elektrifizierten Angebot erreicht“, erläutert Allard. „Zusammen mit unseren 2020 eingeführten Elektro-Lkw für den städtischen Verteilerverkehr und unseren Hybridmodellen können wir unseren Kunden jetzt ein nachhaltiges und vielseitiges Portfolio emissionsfreier Lösungen anbieten.“

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Die neuen Scania Elektro-Lkw können zunächst als 4x2 Sattelzugmaschinen oder als 6x2*4 Fahrgestelle bestellt werden. So können Gesamtgewichte bis zu 64 Tonnen spezifiziert werden.

Die Ladeleistung beträgt bis zu 375 kW – das bedeutet: Eine Stunde Ladezeit bringt in der Regel eine zusätzliche Reichweite von 270 bis 300 km. Die Dauerleistung für einen Scania 45 R oder S beträgt 410 kW (das entspricht etwa 560 PS). Die neuen Elektro-Lkw von Scania können ab KW 28 über die örtlichen Scania Niederlassungen bestellt werden, die Produktion beginnt im vierten Quartal 2023.

„Wenn wir die globalen CO2-Herausforderungen bewältigen wollen, müssen wir den Übergang zu einem Transportsystem ohne fossile Energien vorantreiben“, erklärt Levin. „Die Voraussetzungen hierfür sind gut. Einziger Bremsklotz ist derzeit noch die unzureichende Ladeinfrastruktur – aber auch hier sehen wir große Fortschritte.“

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur spielt Scania eine aktive Rolle und denkt dabei auch über Konzerngrenzen hinaus. Seit 2021 arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit globalen Partnern an der Etablierung eines verlässlichen Hochleistungs-Ladenetzes für schwere Nutzfahrzeuge. Das Ziel: komplette Ladelösungen aus einer Hand, um den Scania Kunden den nahtlosen Einsatz von E-Lkw zu ermöglichen.

Kommentar

Scania scheint da auf einen guten Weg zu sein. Vor allem, weil beim Ausbau der „Ladeinfrastruktur spielt Scania eine aktive Rolle“. Nach dem Vorbild Tesla, nicht ständig nach dem Staat rufen: Selber machen, überwachen, Daten den Fahrern zur Verfügung stellen. Wieviel Ladeports vorhanden, defekt, besetzt. „Just in Time“ gilt für die Logistikbranche immer noch.

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Fotos © 2022 Scania Presse, © 2022 Redaktionsbüro Kebschull

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