MG 5584 kia ceed gt 1 150Nach dem Kia cee'd GT dürfen wir nun den pro_ceed'd GT testen. Auf dem ersten Blick, zwei Türen weniger, dafür ein stark sportlicher Auftritt. 204 PS sorgen für mächtig Dampf. Was kann er sonst noch der Cee'd 2016?

 

Auch bei GT-Versionen viele Neuerungen

IMG 1531 Die sportlichen Aushängeschilder der Modellfamilie, der Kia cee’d GT und pro_cee’d GT, sind ebenfalls weiterentwickelt worden und präsentieren sich noch dynamischer. Äußerlich ist der Modelljahrgang 2016 an den neu designten 18-Zoll-Leichtmetallfelgen zu erkennen. Im Innenraum fällt der Blick sofort auf das sportliche neue Lenkrad. Es ist unten abgeflacht („D-Shape-Design“), in der Mitte vertieft und trägt auf dem Lenkradtopf ein GT-Logo. Der Startknopf, der bisher wie bei allen anderen cee’d-Modellen schwarz war, ist nun aus Aluminium, und an den Tasten der Fensterheber finden sich Chrom-Akzente. Wie schon die serienmäßigen Recaro-Sportsitze für Fahrer und Beifahrer unterstreichen die Neuerungen im Interieur die sportlichen Ambitionen dieser Modellversionen.

Auch akustisch setzt Kia hier einen neuen Akzent: mit dem „GT Mode“. In diesem Modus, der sich per Taste am Lenkrad einschalten lässt, verstärkt ein Sound-Generator das Motorgeräusch des drehfreudigen Turbobenziners und gibt damit dem sportlichen Fahrerlebnis auch eine klanglich angemessene Dimension. Ist der „GT Mode“ abgeschaltet, produziert der Sound-Generator lediglich ein leises, maßvolles Motorgeräusch.

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Neuer Turbolader

IMG 1520Der Motor der GT-Modelle – ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung (T-GDI), 150 kW (204 PS) Leistung und 265 Nm Drehmoment – erhielt zum Modelljahr 2016 ein neues Turboladersystem, das mit höherem Druck arbeitet. Damit wurde das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich gesteigert und das Ansprechverhalten des Motors verbessert. Zudem ist das Beschleunigungsverhalten innerhalb der Gänge durch das neue Turbosystem elastischer geworden. Und auch den Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer absolvieren die beiden GT-Versionen jetzt etwas schneller (7,6 statt bisher 7,7 Sekunden), während die CO2-Emission sich leicht reduziert hat (170 statt bisher 171 g/km).

Zur gesteigerten Dynamik der Sportversionen trägt auch das überarbeitete Bremssystem bei. Die neuen, größeren Scheibenbremsen vorn (Durchmesser 320 statt 300 mm) haben eine höhere Hitzebeständigkeit und damit eine konstantere Bremsleistung. Dadurch hat sich der Bremsweg deutlich verkürzt: Eine Vollbremsung bei 100 Stundenkilometern bringt die GT-Modelle jetzt bereits nach 35 Metern zum Stillstand (bisher 36,4 Meter).

Bestseller mit Langzeit-Garantie

Der vom europäischen Design- und Entwicklungszentrum in Deutschland entwickelte und speziell für den europäischen Markt konzipierte Kia cee’d wird seit Dezember 2006 im Kia-Werk in Zilina (Slowakei) produziert, das im Mai 2015 ein Jubiläum feierte: die Fertigung des millionsten Modells der beliebten Kompaktwagenfamilie. 2014 verkaufte Kia europaweit fast 76.000 Einheiten des cee’d, davon rund 13.500 in Deutschland, wo der kompakte Kia seit Jahren der Bestseller der Marke ist.

Wie für alle Kia-Modelle in Europa gilt für den cee’d die branchenweit einzigartige 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie** (oder 150.000 Kilometer) sowie das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update** (bei werksseitig fest installierter Kartennavigation). In Deutschland beinhaltet das 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen zudem die 7-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie**. Optional ist darüber hinaus bei teilnehmenden Händlern die 7-Jahre-Kia-Wartung*** erhältlich.

Fazit

Der Kia ist ein richtig sportlicher Dampfhammer. Bislang haben wir bereits über 2.000 Testkilometer abgespult.

Fotos © 2016 Redaktionsbüro Kebschull

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