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Citroen DS3


Der französische Mini - Mini-Style oder Retrostyle?

Holger MertensIch bin recht verheißungsvoll auf dieses Auto zugegangen. Sanguine Rot mit weißem Dach. Die Farbkombination macht echt was her. Mini-Style – Retrostyle, wie die Erfahrung zeigt, auch recht erfolgreich. Und genau auf diesen Zug sind die Franzosen nun auch aufgesprungen. Im Innenraum findet sich ein Teil der Außenfarbe auf dem Armaturenbrett wieder. Gemischt mit schwarzen Klavierlackapplikationen eine angenehme Kombination. Die Ledersitze und das Interieur wirken hochwertig verarbeitet. Citroen hatte schon immer ein Faible für die etwas anderen Instrumente. Die Anzeigen wirken verspielt und sind deshalb nicht ganz so gut abzulesen. Das Lenkrad ist recht hoch positioniert, für längere Fahrten nicht ganz so bequem. Aber in der Stadt umso besser, da man etwas Armfreiheit hat.

Der Kofferraum ist klassenüblich dimensioniert. Die Tagesration an Schuheinkäufen kann transportiert werden.

Gene für den sportlichen Fahrer

Durchaus überzeugend ist auch das Antriebskonzept. Ohne mich vorher mit den technischen Daten auseinander gesetzt zu haben, war ich der Meinung, dass unter der Motorhaube ein Zweiliter-Motor zugange ist. Das sonore aber nicht aufdringlich wirkende Aggregat entwickelt einen guten Antritt. Ein kurzer Stopp belehrte mich jedoch eines Besseren. Anhand der Bedienungsunterlagen und einem schnellen Blick unter die Motorhaube, erwies sich der Motor als aufgeladener 1.6 Liter Motor. An der Stelle ein Lob an die Entwickler und Motoringenieure. Der Motor ist fein abgestimmt und das bekannte Turboloch ist fast nicht zu spüren.

Sicherheit und Sportlichkeit

Da der Wagen noch mit Winterreifen ausgestattet war, konnte man das Potenzial des Fahrwerks nicht voll ausschöpfen. Zu schnell setzte das ESP dem schnellen Ritt um die Kurven ein Ende. Für ungeübte ein gut funktionierender Notanker. Wenn man den Motor aber an der längeren Leine laufen lassen möchte, meint es das ESP zu gut mit der Sicherheit. In schnell gefahrenen Kurven regelt es den Vortrieb gnadenlos runter.

Durch das Betätigen des ESP-Schalters wird das System aber komplett außer Betrieb gesetzt. Andere Hersteller muten ihren Kunden nicht ganz soviel Fahrkönnen zu. Dort erlebt man immer wieder, dass sich das ESP entweder nicht ganz oder gar nicht abschalten lässt. Trotz der Winterreifen ließ sich das Auto im Grenzbereich gut beherrschen. Ungeübte sollten jedoch den Schalter mit Vorsicht behandeln.

Fazit: Der Citroen überzeugt vor allen Dingen  durch seinen Preis. Mit 22.540 Euro bekommt man eine Menge Auto fürs Geld. Komplette Ausstattung und ein hoher Lifestylefaktor überzeugen. Wer das etwas andere Auto sucht und auf einen gewissen  Charme nicht verzichten möchte, liegt hier genau richtig.

Fotos © Redaktionsbüro Kebschull | Fotobearbeitung Thomas Wellinger Citroen DS3

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 22. Januar 2016 11:09

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